Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Soziale Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
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Projektgebiet

Das Projektgebiet umfasst den gesamten Gewässereinzugsbereich der oberen Ahr innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau mit einer Größe von ca. 257 km².Die VG Adenau besteht aus insgesamt 36 Ortsgemeinden mit zum Teil mehreren Ortsteilen sowie der Stadt Adenau.

Die Ahr stellt mit ihren Nebenbächen eines der größten Gewässersysteme der Eifel dar. In den etwa 500 km langen Talauen des Projektgebiets wurde ein 3.287 Hektar großes Kerngebiet abgegrenzt und Anfang 2021 auf 3.330 Hektar erweitert. Dort werden die konkreten Maßnahmen umgesetzt.

An der Ahr und an ihren Zuflüssen finden wir die außergewöhnliche Situation vor, dass es sich hier um ein Gewässersystem handelt, welches sich durch umfangreiche Erhaltungs- und Optimierungsmaßnahmen (Naturschutzgroßprojekte Ahrmündung und Ahr 2000 sowie die Landesprogramme für Gewässerentwicklung Aktion Blau und Aktion Blau Plus) auf weiten Strecken bereits in einem bemerkenswert guten ökologischen Zustand befindet

Fließgewässersystem im Projektgebiet

Das Projektgebiet ist Teil einer Mittelgebirgsregion mit geringer Bevölkerungsdichte und hohem Waldanteil. Ein besonderes Merkmal der darin eingebetteten offenen Wiesentäler ist ihre Abgeschiedenheit auf mehreren Kilometern Länge – heute eine Seltenheit!

Die Fließgewässer sind häufig noch naturnah ausgeprägt und bieten vielfältige Habitate für eine artenreiche Tierwelt. Der naturschutzfachlich hohe Wert der strukturreichen Gewässer im Kerngebiet des Projekts zeigt sich u.a. an den guten Beständen der Fließgewässerleitarten Eisvogel, Wasseramsel und Gebirgsstelze. Auch die Fische und die wirbellosen Bachlebewesen, wie die Eintagsfliegen, Steinfliegen oder Köcherfliegen, sind sehr artenreich vertreten.

Die vielen Wiesentäler im Kerngebiet mit ihren zahlreichen Blüten und Hochstauden stellen Lebensräume für über 40 Tagfalterarten dar. Etwa ein Drittel davon gilt nach den Roten Listen als gefährdet. Je artenreicher und vielfältiger die unterschiedlichen Grünlandflächen sind, umso größer ist das Angebot an Futterpflanzen für die Raupen und an Nektarspendern für die Falter, aber auch für viele andere spezialisierte Insektenarten.

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