Wohngeld

Wohnraum ist gerade für Familien oft knapp und teuer. Deshalb gibt es schon seit mehr als 40 Jahren Wohngeld, das einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürgern bei der Finanzierung ihrer Wohnkosten helfen kann. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieter) und Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümer) gewährt. 

Informationen zum geplanten Heizkostenzuschuss:

Angesichts weiter stark gestiegener Energiepreise plant die Bundesregierung die Auszahlung eines zweiten einmaligen Heizkostenzuschusses an Wohngeldempfänger. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt vor. Personen, die in mindestens einem der Monate September 2022 bis Dezember 2022 Wohngeld beziehen oder bezogen haben, erhalten den zweiten Heizkostenzuschuss. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Haushaltsgröße.

Sofern Sie bereits Wohngeld beziehen und der Bewilligungszeitraum einen der Monate von September 2022 bis Dezember 2022 umfasst, ist von Ihnen nichts weiter zu veranlassen. Der Heizkostenzuschuss wird automatisch ausgezahlt. Ein gesonderter Antrag für den Heizkostenzuschuss ist nicht erforderlich. Der genaue Auszahlungstermin steht aber noch nicht fest.

Angesichts der Vielzahl der aktuell eingehenden Anfragen und Anträgen bei der Wohngeldstelle bitten wir von weiteren Rückfragen zum geplanten Heizkostenzuschuss abzusehen. 

Wohngeldreform 2023:

Die Bundesregierung plant eine umfassende Wohngeldreform zum 01.01.2023. Demnach sollen mehr Menschen als bisher Anspruch auf Wohngeld haben. Der Gesetzesentwurf sieht zudem die Einführung einer dauerhaften Heizkostenkomponente sowie einer Klimakomponente vor. Die Einzelheiten der Reform stehen aber noch nicht endgültig fest.

Angesicht der Vielzahl der aktuell eingehenden Anfragen und Anträgen bei der Wohngestelle und da das Gesetz noch nicht verabschiedet ist, bitten wir von weiteren Rückfragen zur geplanten Wohngeldreform abzusehen.


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