Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218

Hornissen

Immer wieder kommt es in der Sommerzeit zu Zwischenfällen mit Hornissen.
Die Hornisse ist gemäß Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) eine besonders geschützte Tierart.
Um ein friedliches Miteinander mit diesen für uns Menschen wichtigen Insekten zu ermöglichen, helfen oft einfache Verhaltensregeln.Solange die Tiere sich nicht bedroht fühlen, sind sie i. d. R. friedfertig.

Solange die Tiere sich nicht bedroht fühlen, sind sie i. d. R. friedfertig.
Zunächst sollte man sich bewusst sein, dass Hornissen als Insektenjäger außerordentlich nützliche und wichtige Bestandteile der Natur sind. Sie verspeisen pro Tag durchschnittlich ein halbes Kilogramm an Insekten und tragen so zum ökologischen Gleichgewicht bei. Etwa 90 Prozent der Beute besteht dabei aus Fliegen und Bremsen, auch Wespen werden häufiger gefangen. Aus diesem Grund sind in Gärten, in denen sich ein Hornissennest befindet, nur wenige Wespen. Sie selbst dienen den Vögeln wiederum als Nahrung.
Sobald man von Hornissen umschwirrt wird, ist Ruhe zu bewahren. Ruckartige Bewegungen sind zu vermeiden. Das Schlagen oder Anpusten gilt für die Tiere als Alarmsignal und erhöht die Aggressivität. Nester im Haus oder Garten müssen nicht immer direkt beseitigt werden, die Nester sind nur einige Monate bewohnt, spätestens im Spätherbst stirbt das jeweilige Volk ab und nur die Königinnen überwintern. Alte Nester werden nicht wieder bezogen. Die Einflugschneise der Nester sollten möglichst nicht genutzt werden und ein Abstand von 3 m sollte eingehalten werden.

Sofern auf Grund von Allergien, an besonders ungünstigen Standorten oder im Rahmen von durchzuführenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen ein friedliches Nebeneinander nicht möglich ist und die Umsiedlung oder Beseitigung der Nester unumgänglich wird, ist auf Grund der Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes eine Befreiung notwendig.
Diese muss im Einzelfall von den Betroffenen bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt werden.

Die Entfernung eines Hornissennestes sollte nur von fachkundigen Personen, wie z. B. von Imkern oder einer Fachfirma vorgenommen werden.
Firmen, die sich auf die Entfernung bzw. Umsiedlung von Hornissennestern spezialisiert haben finden Sie in den örtlichen Telefonverzeichnissen oder im Internet. Seitens der Verwaltung können in diesem Fall keine Empfehlungen ausgesprochen werden.

MENU