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Donnerstag, 23. September 2021

Von A wie Ausweis bis Z wie Zange

Über 300 Fundstücke im Sonderfundbüro abgegeben

ortemonnaies, Schmuck, Erinnerungsstücke und viele andere persönliche Gegenstände sowie Wertsachen wurden von der Flut am 14. Juli weggespült. Bei den Aufräumarbeiten konnten einige dieser Gegenstände geborgen werden. Im Sonderfundbüro (Wilhelmstraße 23) der Kreisverwaltung Ahrweiler konnten Finder, Polizei und andere Einsatzkräfte diese abgeben.

Das Sonderfundbüro war bereits am 20. Juli, also nur wenige Tage nach der Katastrophe, eingerichtet worden, um Fundstücke zu sichern und eine zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger zu bieten. So erreichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben Eimern voller Bargeld einer Spielhalle unter anderem auch Schutzanzüge der Feuerwehr, Uhren, Schmuck, Schlüssel, Portemonnaies, Geldkassetten und vieles mehr. Unter den Fundsachen befanden sich sogar Ausweis-Dokumente, die bereits vor mehreren Jahren als gestohlen gemeldet wurden.

Mehr als 300 Gegenstände konnten bisher vom gröbsten Schlamm gereinigt, getrocknet und katalogisiert werden. Einige der Fundstücke lassen sich ihren Besitzerinnen oder Besitzern problemlos zuordnen, beispielsweise durch Ausweise in Portemonnaies. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger wurden auf diese Weise bereits über den Verbleib ihres Eigentums informiert.

Unter den abgegebenen Gegenständen befinden sich jedoch auch Fundstücke, die erst nach der Flut – also während der Aufräumarbeiten – verloren gegangen sind. So wurden unter anderem Rucksäcke mit Werkzeugen abgegeben, deren Zustand vermuten lässt, dass sie von Helferinnen oder Helfern stammen.

Wer etwas vermisst, wendet sich bitte unter 02641 / 975-940 (montags bis donnerstags, 8 bis 16 Uhr und freitags, 8 bis 12:30 Uhr) an das Sonderfundbüro.

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