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Mittwoch, 30. Januar 2019

HINWEIS (Veröffentlichung vor 3 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Landrat: Elektrifzierung der Ahrtalbahn nimmt Fahrt auf

Der Zweckverband
Schienenpersonennahverkehr (SPNV Nord), in dem auch der Kreis Ahrweiler
vertreten ist, setzt sich gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler für die
Elektrifizierung auf der Strecke Remagen-Ahrbrück ein. Das Thema nimmt, so der
Landrat, „jetzt endlich Fahrt auf“. Die Bundesregierung hat in ihrer
Koalitionsvereinbarung ein umfassendes Förderprogramm angekündigt, das die
Elektrifizierung regionaler Bahnstrecken umfassen soll. Ziel ist es, bis 2025
70 Prozent des Schienennetzes in Deutschland zu elektrifizieren. Der
rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing hat jetzt mitgeteilt, dass
sein Haus im Vorgriff auf detaillierte Untersuchungen beziehungsweise
Machbarkeitsstudien bereits intern eine überschlägige Bewertung der für eine
Vollelektrifizierung besonders prädestinierten Strecken vorgenommen hat. Dazu
gehört aus Sicht der Landesregierung prioritär neben sechs weiteren Strecken
insbesondere auch die Ahrtalstrecke Remagen-Ahrbrück.

Landrat Dr.
Pföhler begrüßt die Haltung des Verkehrsministeriums, denn eine schnelle
Priorisierung von Elektrifizierungs-Projekten sei die entscheidende Grundlage
für das in der Koalitionsvereinbarung angekündigte Förderprogramm des Bundes. Wissing
kündigt an, dass die Landesregierung im Februar ein ergänzendes Gutachten zum
Thema Elektrifizierung und alternative Antriebsformen vergeben wird, so dass
auf der Ebene von Machbarkeitsstudien die Kosten für eine Vollelektrifizierung
der heutigen Dieselstrecken in Rheinland-Pfalz abgeschätzt werden können.
Ferner, so Wissing, wird die Landesregierung ein Zielkonzept für die Elektrifizierung
basierend auf den Förderkriterien des Bundes erarbeiten und belastbare
Umsetzungsschritte definieren. Verbandsdirektor Dr. Thomas Geyer (SPNV Nord)
und Landrat. Dr. Pföhler unterstützen diese Initiative des Landes ausdrücklich.

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