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Montag, 26. August 2019

HINWEIS (Veröffentlichung vor 2 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Kreis tritt Klima-Bündnis bei

Der Kreis tritt dem „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder – Alianza del Clima e.V.“ bei. Das hat der Kreis-und Umweltausschuss unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Damit verpflichtet sich der Kreis, bestimmte Klimaziele einzuhalten – zum Beispiel die CO2- Emissionen alle 5 Jahre um 10 Prozent zu senken. Die Kommunen des Klima-Bündnisses entwickeln dazu unterschiedliche Konzepte, um die Emissionen zu reduzieren. Dabei setzen sie beispielsweise auf Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien. Der Kreis hat sich bereits zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 seinen Strombedarf bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken. Der Beitritt zum Klimabündnis ist ein weiteres Bekenntnis des Kreises zum Klimaschutz und den damit verbundenen Aufgaben. Der Mitgliedsbeitrag beträgt rund 950 Euro.

Das Klimabündnis gilt mit 1.700 Kommunen aus 26 europäischen Ländern als größtes Städtenetzwerk für den Klimaschutz und setzt sich gemeinsam mit indigenen Völkern der Regenwälder für dieses Ziel ein. Indigene Völker leben im und mit dem Regenwald ohne ihn zu zerstören. Davon profitieren auch Menschen in anderen Teilen der Welt, denn die Bewahrung der Regenwälder ist entscheidend für die Bindung von CO2 und somit die Regulierung des Wetters und von Nährstoff-, Boden- und Wasserkreisläufen. Deshalb leisten indigene Völker einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des globalen Klimas.

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