Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218

Breadcrump

Montag, 5. Juli 2021

Kontaktnachverfolgung und Abstrichnahme: 304 Tage für den Kreis im Einsatz

Bundeswehr beendet Unterstützungsauftrag im Gesundheitsamt

Nach rund zehn Monaten endet nun der Einsatz der Bundeswehr im Kreis Ahrweiler. Von Ende August 2020 an hatten insgesamt 45 Soldatinnen und Soldaten das Gesundheitsamt im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützt.

Als sogenannte „Helfende Hände“ waren ständig vier Soldaten des „IT-Bataillons 281“ aus Gerolstein den Kreis vor allem bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt in Ahrweiler eingesetzt. Weitere vier Kameradinnen und Kameraden des Sanitätsregiments 2 in Rennerod führten im Corona-Zentrum in Grafschaft-Gelsdorf insgesamt mehr als 25.000 PCR-Tests durch. Außerdem unterstützten sie die mobilen Impfteams bei Schnelltests in Alten- und Pflegeeinrichtungen.

„Herzlichen Dank für die große Kooperationsbereitschaft!“, würdigte Landrat Dr. Jürgen Pföhler das Engagement der Soldatinnen und Soldaten. Diese Form der Amtshilfe zeige deutlich, was man erreichen könne, wenn zivile und militärische Stellen eng zusammenarbeiten, so Pföhler anlässlich der Verabschiedung: „Davon profitieren letztlich alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis.“
Eine Meinung, die auch Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamtes, teilt: „Die Unterstützung der Bundeswehr hat vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern geholfen und vielleicht sogar Menschenleben gerettet. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes konnten die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes entlastet werden und sich ihren eigentlichen Aufgaben widmen.“

Auch Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter des Kreisverbindungskommandos Ahrweiler, betont die gute Zusammenarbeit: „Die Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsamt, in der Kreisverwaltung und in der AKNZ, wo die Soldaten untergebracht waren, war hervorragend. Meine Leute haben sich hier sehr wohlgefühlt und den Einsatz als willkommene Abwechslung zum Dienst in der Kaserne empfunden.“

Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzen, der geringen Anzahl an Neuinfektionen in den vergangenen Wochen und der steigenden Anzahl durchgeführter Impfungen können die anfallenden Aufgaben inzwischen jedoch wieder durch die eigenen Kräfte des Gesundheitsamtes übernommen werden und der Einsatz der Bundeswehr vorerst beendet werden.

Dass es aber kein Abschied für immer sein muss, betont Oberstleutnant Trinkaus und gibt das Versprechen: „Sollte es die Lage erfordern und der Kreis noch einmal unsere Unterstützung benötigen, dann kommen wir gerne zurück!“

Landrat Dr. Jürgen Pföhler (3. v. r.) bedankte sich bei den letzten sechs Soldatinnen und Soldaten stellvertretend für alle 45 Helferinnen und Helfer mit einem besonderen Weingeschenk und verabschiedete sie in ihre Einheiten. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Ralf Schuhmann

MENU