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Freitag, 23. November 2018

HINWEIS (Veröffentlichung vor 2 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Initiative der Planungsgemeinschaft gegen Bahnlärm im Mittelrheintal

Der Regionalvorstand der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald, dem auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler angehört, hat sich für eine Resolution gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal ausgesprochen. Pföhler begrüßt den Resolutionsentwurf: „Das bekräftigt die bereits im Jahr 2012 vom Kreistag erhobenen Forderungen für ein leiseres Rheintal.“ Bereits damals war die einhellige Meinung von Kreisgremien und Landrat, dass die Belastung für die Anwohner, die ansässigen Betriebe und die Touristen absolut unzumutbar und gesundheitsgefährdend ist.

Die aktuelle Resolution richtet sich an den Bund und die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die regionalen Akteure fordern darin, den Güterfernverkehr langfristig aus dem Mittelrheintal auf eine neu zu bauende Trasse zu verlagern.

Dabei müssten bereits eingeleitete und weitere wichtige Lernminderungsmaßnahmen unverzüglich umgesetzt werden. „Dies ist dringend notwendig“, so Pföhler, „schließlich fahren täglich rund 500 Güterzüge auf beiden Seiten durch das Rheintal, davon über 100 Züge nachts. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen wie der Einsatz von modernen und umgerüsteten leisen Wagenparks, Fahrverbote bei Überschreitung von Grenzwerten, Schallschutzwände und Tempolimits in Ortslagen sind nötig um so lange Abhilfe zu schaffen, bis eine Neubautrasse umgesetzt werden kann.“

Die Resolution soll von der Vollversammlung der Planungsgemeinschaft, der Regionalvertretung, verabschiedet werden.

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