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Freitag, 19. Juli 2019

HINWEIS (Veröffentlichung vor 2 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Halbjahresbilanz des AWB: Bürger produzieren weniger Müll

Im ersten Halbjahr 2019 haben die Bürger über
alle Mülltonnenarten hinweg (Grau, Braun und Blau) sowie bei der haushaltnahen
Sperrmüll- und Grünschnittsammlung insgesamt 250 Tonnen Gewicht weniger Müll
produziert als im ersten Halbjahr 2018. Das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb
des Kreises Ahrweiler (AWB) mit.

5.800 Tonnen Gewicht an Altpapier kamen in
den vergangenen sechs Monaten zusammen, die den Bürgern derzeit mit 7,628 Cent
pro Kilogramm vergütet werden. Auch der Trend zu mehr Biotonnen setzt sich
weiter fort. In diesem Jahr haben sich noch einmal über 700 Haushalte neu für
eine Biotonne entschieden. Insgesamt sind damit jetzt fast 84 Prozent aller
Haushalte im Kreis mit der braunen Tonne ausgestattet. Die Zahlen zeigten, dass
das 2018 neu eingeführte Abfallwirtschaftskonzept nach wie vor funktioniere.
„Die Erwartungen der Kreisgremien und des AWB wurden übertroffen“, so Sascha
Hurtenbach, Werkleiter des AWB.

Ebenfalls rückläufig ist die Entsorgung
illegaler Abfälle aus privaten Haushalten. Da 2019 bislang fast keine Abfälle
dieser Art entsorgt werden mussten, macht dies eine Differenz von 41 Tonnen zum
Vorjahr. Die Mengen an illegalen gewerblichen Abfällen ist dagegen um 16 Tonnen
zum Vorjahr gestiegen. Die Gesamtmenge aus
Privathaushalten und Gewerbe liegt mehr als 23 Prozent unter der Menge vom
Vorjahr.

Der AWB weist in diesem Zusammenhang noch
einmal daraufhin, dass illegale Müllentsorgung nicht nur Gefahr und Belastung
für die Umwelt ist, sondern für den Täter erhebliche Konsequenzen nach sich
ziehen können. So stellt die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen eine
Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet
wird. Werden gefährliche Abfälle (etwa behandeltes Altholz, Altöl, Asbest,
Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräte) rechtswidrig entsorgt, liegt sogar
ein Straftatbestand vor, der von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.

Fragen rund um die Abfallwirtschaft
beantwortet die Abfallberatung unter www.meinawb.de und telefonisch unter
02641-975222/444.

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