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Freitag, 12. November 2021

Gies und Ingendahl: „Schließung des Franziskus-Gymnasiums Nonnenwerth absolut unverständlich“

Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL und Remagens Bürgermeister Björn Ingendahl zur Schließung des Gymnasiums Nonnenwerth:
„Die plötzliche Entscheidung Herrn Solimans, das Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth zu schließen, ist für uns als Kreis Ahrweiler und Stadt Remagen absolut unverständlich. Wie die Schulleitung und die Elternschaft wurden auch wir im Vorfeld nicht über die Schließung unterrichtet oder gar mit einbezogen. In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder versucht, dass dieser geschichtsträchtige Schulstandort erhalten bleibt. Noch am vergangenen Freitag haben der Kreis Ahrweiler und die Stadt Remagen in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Soliman angeboten, ihn bei der Suche nach einem neuen privaten Schulträger zu unterstützen. Gleiches gilt für eine mögliche finanzielle Beteiligung des Landes an notwendigen Baumaßnahmen.

Dass Herr Soliman den Brandschutz als ausschlaggebenden Grund für seine Entscheidung nennt, ist für uns überhaupt nicht nachzuvollziehen. Die Kreisverwaltung hat sich im Interesse der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und aller Beschäftigten an gesetzliche Vorgaben zu halten. Dennoch war und ist die Kreisverwaltung immer bereit, Lösungen zu ermöglichen, damit der Unterrichtsbetrieb an der Schule fortgeführt werden kann. Allerdings hat Herr Soliman der Kreisverwaltung entgegen aller Ankündigungen bis heute weder ein Sanierungskonzept zur Beseitigung der Brandschutzmängel noch einen Antrag auf Fortführung der Schulnutzung über das laufende Schuljahr hinaus vorgelegt, die man hätte prüfen können.
Über die tatsächlichen Beweggründe für die Schließung der Schule ließe sich nur spekulieren, woran sich jedoch weder der Kreis noch die Stadt beteiligen werden. Umso mehr fordern wir Transparenz bezüglich der Absichten für die weitere Nutzung der Gebäude sowie der Zukunft der gesamten Insel Nonnenwerth. Denn mit der Schließung der Schule sind die brandschutztechnischen Probleme nicht gelöst.“

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