Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Soziale Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218

Breadcrump

Dienstag, 8. Dezember 2020

Für den Ernstfall gut gerüstet

Brand- und Katastrophenschutz erhält neues Mannschaftstransportfahrzeug

Der Brand- und Katastrophenschutz wird technisch aufgerüstet: Der Kreis- und Umweltausschuss, der unter der Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler tagte, gab jetzt grünes Licht für die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeug, das bei Schadensfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern zum Einsatz kommt.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt diese Neuanschaffung ausdrücklich: „Die Haupt- und Ehrenamtlichen des Brand- und Katastrophenschutzes leisten tagtäglich viel für uns Bürger und oftmals sogar lebensrettende Hilfe. Besonders in diesem Bereich ist das Zusammenwirken von Mensch und moderner Technik unabdingbar.“

Derzeit verfügt der Kreis noch nicht über ein Messfahrzeug für Gefahrstoffe. Zuletzt stand ein solches Fahrzeug beim Löschzug Ahrweiler zur Verfügung. Dieses musste 2018 jedoch altersbedingt ausgemustert werden. Auch ein seit 2015 verfügbarer Erkundungskraftwagen für atomare, biologische und chemische Stoffe des Bundes wird lediglich von der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) für den Ernstfall bereitgestellt und ist darüber hinaus nicht für alle kommunalen Gefahrenlagen einsetzbar.

Um kein neues Messfahrzeug anschaffen zu müssen, das neben den Anschaffungskosten, auch Zeit-, Ausbildungs- und Arbeitsaufwand für das Bedienpersonal bedeutet, soll der bereits verfügbare Erkundungskraftwagen aufgewertet werden. Zudem wird ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft, das multifunktional ausgestaltet wird. Dieses soll zukünftig bei der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr stationiert werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 102.000 Euro. Der Kreis muss davon – unter Berücksichtigung der zu erwartenden Förderungen aus Landesmitteln in Höhe von 22.200 Euro – rund 80.000 Euro aufbringen.

MENU