Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
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Freitag, 18. Dezember 2020

Coronavirus: Versorgung auch über die Feiertage gesichert

Anlaufstellen weiterhin erreichbar – DRK bietet private Schnelltests an

Das Coronavirus wird auch über die bevorstehenden Feiertage keine Pause einlegen. Bei Symptomen oder dem Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus stehen für die Bürgerinnen und Bürgern auch an Weihnachten, Silvester und Neujahr verschiedene Anlaufstellen bereit.

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz stellt sicher, dass grundsätzlich in jedem rheinland-pfälzischen Landkreis an und zwischen den Feiertagen Vertragsärztinnen und -ärzte für die Infektpatientinnen und -patienten da sind. Wer in welcher Region die Versorgung übernimmt, ist ab Dienstag, den 23. Dezember, 17 Uhr, auf der Website der KV RLP unter www.kv-rlp.de/396666 zu finden. Ab dem 4. Januar 2021 nehmen die insgesamt über 700 Corona-Anlaufstellen in Rheinland-Pfalz wieder ihren normalen Betrieb auf.

Darüber hinaus ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116117 zu erreichen. Weitere Informationen hierzu gibt es online unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-wichtige-hotlines-1734950 .

Das Gesundheitsamt des Kreises ist an den Feiertagen über die Hotline unter Telefon 02641/975-670 wie folgt zu erreichen: 24. bis einschließlich 26. Dezember sowie am 31. Dezember jeweils von 10 bis 12 Uhr sowie am 1. Januar 2021 von 10 bis 12 Uhr. An allen anderen Tagen ist die Erreichbarkeit, wie auf der Homepage angegeben, gewährleistet.

In dringenden Notfällen ist der Notruf jederzeit unter den bekannten Rufnummern 110 und 112 zu kontaktieren.

Wer sich vor dem Besuch der Familie an Weihnachten auf das Virus testen lassen möchte, kann unter anderem bei den Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf eigene Kosten einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen. Hierzu wurden an folgenden Standorten temporäre Teststationen eingerichtet:
– DRK Ortsverein Adenau: Teststation am Parkplatz der Hocheifel Realschule plus und Fachoberschule Adenau, Alte Poststraße, 53518 Adenau, Zufahrt über Kallenbachstraße, am 21. und 22. Dezember jeweils zwischen 15 und 20 Uhr, Terminvereinbarungen unter 0151/18228062;
– DRK Ortsverein Grafschaft: Teststation am Corona-Zentrum, Altenahrer Straße 13, 53501 Grafschaft-Gelsdorf, vom 21. bis 23. Dezember jeweils zwischen 15 und 20 Uhr, Terminvereinbarungen unter 02642/935122;
– DRK Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler: Teststation Heerstraße 129, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, vom 21. bis 23. Dezember jeweils zwischen 15 und 20 Uhr, Anmeldung für den jeweiligen Tag von 8 Uhr bis 12 Uhr unter 02641 36857 oder abstrich@drk-ahrweiler.de;
– DRK Ortsverein Sinzig: Teststation Friedrich-Ebert-Straße 13a, 53489 Sinzig, am 21. und 22. Dezember von 16 bis 19 Uhr sowie am 23. Dezember von 14 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen sind bei den jeweiligen DRK-Ortsvereinen erhältlich. Ein privater Test kostet 29 Euro und muss vor Ort bar bezahlt werden. Termine können unter den angegebenen Rufnummern vereinbart werden. Wer spontan vorbeifährt, muss mit Wartezeit rechnen. Testen lassen kann sich hier, wer keine Krankheitssymptome hat. Verwendet wird ein Test, der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zertifiziert worden ist. Ein positiver Schnelltest macht weitere Untersuchungen und eine Absonderung erforderlich.

Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts Ahrweiler, ruft dazu auf, das Angebot verantwortungsbewusst wahrzunehmen: „Auch ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme und kein Freifahrtschein für den sorglosen Umgang mit unseren Mitmenschen.“ Landrat Dr. Jürgen Pföhler appelliert nochmals eindringlich an die Bevölkerung, sich auch und insbesondere an den Feiertagen strikt an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten und alle Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. „Der Schutz unserer Familien, Verwandten, Freunde und Bekannten muss für uns oberste Priorität haben Wir können diese Krise nur gemeinsam bewältigen. Es kommt jetzt auf jeden Einzelnen von uns an, damit dieser Virus nicht weiter übertragen wird.“

Foto: Kreisverwaltung / Risse

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