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Montag, 8. Februar 2021

Coronavirus: Alle positiven Proben werden auf Mutationen untersucht

Weitere Ausbreitung muss unter allen Umständen verhindert werden

Nachdem Ende Januar im Kreis Ahrweiler erstmals Fälle der hochansteckenden britischen Coronavirus-Mutation im Labor nachgewiesen wurden, steht diese Entwicklung derzeit im Mittelpunkt der Bekämpfung des Pandemie-Geschehens. Bis auf Weiteres werden vorsorglich alle positiven Covid-19-Proben des Gesundheitsamts mittels PCR-Folgeuntersuchungen auf Mutationen geprüft. Die hierfür erforderlichen Laborkapazitäten stehen zur Verfügung.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler teilt mit, dass unter allen Umständen verhindert werden müsse, dass sich die Virusmutationen im Kreis Ahrweiler weiter ausbreiten. Auch wenn die Infektionszahlen im Kreis sinken würden, appelliert er an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis, sich weiterhin strikt an die Infektionsschutzregeln zu halten. „Der Schutz der Bevölkerung, insbesondere der vulnerablen Risikogruppen, hat auch weiterhin höchste Priorität bei unseren Maßnahmen. Wir müssen uns so aufstellen und alles dafür unternehmen, dass wir den Mutationen keine Chance lassen, sich flächendeckend auszubreiten.“

Mit dem ersten Nachweis der mutierten britischen Coronavirus-Variante B.1.1.7 hat der Kreis mit sofortiger Wirkung die Quarantäne- und Absonderungsmaßnahmen für Menschen verschärft, die sich mit einer Mutation des Coronavirus infiziert haben (keine Quarantäneverkürzung auf zehn Tage; Entlassung aus der Quarantäne nur durch Freitestung mittels negativem PCR-Test). Insgesamt sind im Kreis derzeit neun Infizierte und ihre nahen Kontaktpersonen davon betroffen. Neben der britischen Mutation gelten auch Varianten, die in Südafrika und Brasilien kursieren, als deutlich ansteckender.

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