Dienstag, 13. Januar 2026
Westnetz und Landkreis Ahrweiler stärken Zusammenarbeit im Krisenmanagement
Am Betriebsstandort der Westnetz GmbH in Grafschaft trafen sich Vertreter der Westnetz und Westenergie mit David Nöldeke, dem neuen Leiter der Stabstelle für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Ahrweiler, zu einem intensiven Austausch. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit im Krisenmanagement weiter zu verbessern und sich persönlich kennenzulernen.
Ein zentraler Punkt war der Rückblick auf die Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021. Das Starkregentief „Bernd“ hatte damals in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verheerende Schäden verursacht. Innerhalb kürzester Zeit waren rund 200.000 Menschen ohne Strom, über 1.000 Ortsnetzstationen fielen aus. Dank des hohen Engagements und der engen Kooperation innerhalb des E.ON-Konzerns konnte Westnetz die Versorgung schnell wiederherstellen: Bereits wenige Tage nach der Katastrophe waren über 199.000 Einwohnende wieder am Netz.
Im Rahmen des Treffens wurde intensiv beraten, welche Lehren sich aus vergangenen Ereignissen und bisherigen Übungen für das Krisenmanagement und die Krisenkommunikation ziehen lassen. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Optimierung der Zusammenarbeit und die Entwicklung wirksamer Strategien für eine noch bessere Krisenorganisation. Einigkeit bestand darin, dass ein koordiniertes Vorgehen und eine enge Abstimmung aller Akteure entscheidend sind, um in Notlagen schnell und effektiv handeln zu können. Der Austausch diente der Weiterentwicklung der regionalen Krisenorganisation und der Stärkung der Resilienz gegenüber zukünftigen Herausforderungen.
David Nöldeke, Leiter der Stabstelle für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Ahrweiler, betonte: „Die Flutkatastrophe hat uns allen gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit ist. Der heutige Austausch ist ein wichtiger Schritt, um Strukturen weiter zu verbessern und die Region für kommende Herausforderungen zu wappnen.“
Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle, ergänzte: „Die Ereignisse im Ahrtal waren eine enorme Herausforderung für uns als Verteilnetzbetreiber. Wir sind stolz darauf, wie schnell wir die Versorgung wiederherstellen konnten und wie stark die Unterstützung innerhalb des E.ON-Konzerns war. Ebenso wichtig war die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ahrweiler und den kommunalen Akteuren. Dieses Engagement und die Kooperation vor Ort haben gezeigt, was wir gemeinsam erreichen können. Jetzt arbeiten wir daran, die Energieinfrastruktur in den betroffenen Gebieten zukunftsfähig und hochwasserfest zu gestalten – mit digitalen, resilienten Netzen, die den Weg für Klimaneutralität ebnen.“

Dies ist eine Pressemitteilung der Westnetz GmbH.