Update +++ Systemstörung behoben +++ Alle Services der Kreisverwaltung stehen wie gewohnt zur Verfügung, auch in den Außenstellen +++
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CORONA-VIRUS

Fragen und Antworten für Unternehmen
Kreiswirtschaftsförderung hilft

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Ahrweiler,

die Kreiswirtschaftsförderung möchte Sie bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Coronavirus bestmöglich unterstützen und steht Ihnen für Fragen in diesem Zusammenhang gerne zur Verfügung.

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Deutschen Industrie – und Handelskammertages (DIHK) sowie der Handwerkskammer Koblenz (HwK-Koblenz).  Oder Sie schicken uns eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@kreis-ahrweiler.de

Wir werden diese gemeinsam mit unseren Partnern in dieser Thematik

  • den kommunalen Wirtschaftsförderungen im Kreis Ahrweiler,
  • der Bundesagentur für Arbeit, der IHK, der HwK
  • sowie den lokalen Banken

so schnell wie möglich beantworten. Wir hoffen, wir können Sie auf diesem Weg weiter unterstützen und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute – bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Kreiswirtschaftsförderung

Informationen und Unterstützung für Unternehmen
Förderinstrumente auf einen Blick


AKTUELLES: +++ Mit deutlichen Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III und einem neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss möchte die Bundesregierung weiterhin Unternehmen unterstützen, die von der aktuellen Corona-Krise besonders betroffen sind. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.+++ (07. April 2021)

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Unterstützungsmaßnahmen auf Bundes- und Landesebene für Unternehmen und Solo-Selbstständige geben.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Stand 26. Februar 2021)

Die Bundesregierung berät fortlaufend, wie die bestehenden Instrumente ergänzt und verbessert werden können. Wir empfehlen Ihnen daher, sich auf der Internetseite des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und auf der Sonderseite der Homepage der KfW auf dem Laufenden zu halten.

Zuschüsse

– Corona Überbrückungshilfe

Die Corona-Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten. Es handelt sich um Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beinhaltet alle Informationen hierzu. Die Beantragung kann nur durch Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte erfolgen.

Die aktuelle Überbrückungshilfe III kann bis zum 31. August 2021 beantragt werden.

Die Antragsfrist der Überbrückungshilfe II endete am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

FAQ Überbrückungshilfe
Hotline „Überbrückungshilfe“
Steuerberater-Suchdienst der SBK Rheinland-Pfalz
Berufsregister der WPK
Registrierung und Antrag (nur für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer nutzbar)

Kredit

Weitere Informationen zu den Kredithilfen gibt es auf den Webseiten der KfW, der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz als landeseigene Förderbank und bei allen Banken, Sparkassen und sonstigen Finanzierungspartnern.

– Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW)

Eine Übersicht über die KfW-Corona-Hilfe finden Sie hier.
Darüber hinaus erfahren Sie alles Wissenswerte zu den Förderkrediten der KfW-Corona-Hilfe in diesem Erklärvideo und darüber hinaus auch zum Nachlesen unter www.kfw.de.

– Investitions- und Strukturbank (ISB)

Der Corona Soforthilfe Kredit RLP- GEMEINNÜTZIGE ORGANISATIONEN kann bis zum 31.05.2021 über die Hausbank beantragt werden.

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergibt zinsgünstige Kredite für Betriebsmittel und Investitionen an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der andauernden Corona-Krise 2020 in Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen gibt es bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

Bürgschaften

Bei nicht ausreichenden Sicherheiten können Kredite der Banken verbürgt werden. Bei den Bürgschaftsbanken wurde der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. Euro (Ausfallbürgschaften) erhöht. Die Programme sind grundsätzlich branchenoffen und stehen insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung. Auch Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige können Unterstützung erhalten.

Bei Bürgschaften über mehr als 2,5 Mio. Euro ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz die richtige Ansprechpartnerin. Bürgschaften können nunmehr bis zu maximal 90 Prozent des Kreditrisikos abgedeckt werden. Kleine Unternehmen können eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben schnell und kostenfrei auch über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken stellen (https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/).

Unternehmen sollten sich bei drohenden Liquiditätsengpässen in jedem Fall frühzeitig an ihre Hausbank wenden. Diese wendet sich dann an die Bürgschaftsbank bzw. ISB. Bei Fragen ist die Hotline der Bürgschaftsbank unter der Telefonnummer 06131/62915-65 und die Hotline der ISB unter der Telefonnummer 06131/6172-1333 zu erreichen.

Steuerliche Maßnahmen

Die Liquidität von Unternehmen wird auch durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck wird die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert und Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Sprechen Sie dazu Ihr Finanzamt an. Anträge auf Stundung sind formlos schriftlich an das Finanzamt zu richten und entsprechend zu begründen.

Kurzarbeitergeld

Sie können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn eine Betriebsschließung vorliegt oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen gegeben sind. Kurzarbeitergeld kann auf Antrag durch die jeweilige zuständige Agentur für Arbeit gewährt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergelds vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall. Für Streitfälle wurde eine Clearingstelle eingerichtet. Nähere Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

Grundsicherung

Kleinunternehmer und Soloselbständige verfügen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, erhalten sie leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. So werden Aufwendungen für Unterkunft und Heizung für die Dauer von sechs Monaten ab Antragstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden. Die Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden. Ansprechpartner ist das Jobcenter Landkreis Ahrweiler.

Weitere Unterstützungsmaßnahmen

  • Die Insolvenzantragspflicht ist bis zum 30.09.2020 für die Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben oder insolvent geworden sind, ausgesetzt.
  • Für Dauerschuldverhältnisse der Daseinsvorsorge (u.a. Pflichtversicherungen, Energielieferung, Telekommunikation), die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden, ist ein Leistungsverweigerungsrecht für Verbraucher und Kleinstunternehmer bis zum 30.6.2020 eingeführt worden (BGBl. 2020, 569). Die Leistungsverweigerung muss allerdings auch für den Gläubiger zumutbar sein.
  • Des Weiteren werden die Kündigungsmöglichkeiten von Miet- und Pachtverhältnissen bei Nichtleistung in der Zeit vom 01.04.20 bis 30.06.20 eingeschränkt. Voraussetzung ist auch hier die Glaubhaftmachung des Mieters, dass die Nichtleistung auf finanziellen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie beruht.
  • Selbstständige und Freiberufler bekommen nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (IfSG) auf Antrag eine Entschädigung, wenn sie einem Tätigkeitsverbot (§§ 31, 42 IfSG) oder einer Quarantäne (§ 30 IfSG) unterliegen oder unterworfen wurden. Entschädigungsberechtigt nach § 56 IfSG sind Ausscheider, Ansteckungsverdächtige, Krankheitsverdächtige oder sonstige Träger von Krankheitserregern, die einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot oder einer behördlich angeordneten Quarantäne unterworfen waren oder sind. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein die Person betreffender Bescheid des Gesundheitsamtes zum persönlichen Tätigkeitsverbot oder zur angeordneten Quarantäne und ein Verdienstausfall.

Hotline und weitergehende Informationen

  • Schutzschild für Rheinland-Pfalz: Nachtragshaushalt und Soforthilfefonds für Bevölkerung und Wirtschaft
  • Individuelle Fragen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Coronavirus-Hotline des BMWi unter der Nummer: 030 18615 1515 (montags – freitags, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr). 
  • Weitergehende Informationen erhalten Sie auch von folgenden Stellen:
  • Auf der Förderdatenbank des Bundes finden Unternehmen Informationen zu Unterstützungsleistungen unter dem Stichwort „Corona-Hilfe“.
  • Auch die KfW bietet auf ihrer Website Informationen über Hilfsangebote für Unternehmen an.
  • Individuelle Fragen zu den Förderinstrumenten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline der KfW unter der Nummer: 0800 539 9000.
  • Gerade in Zeiten der Pandemie: Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz

Anfragen wegen kritischer Infrastruktur/Systemrelevants

Derzeit besteht bei vielen Unternehmen die Sorge, dass wegen eventueller Ausgangsbeschränkungen oder weitergehender behördlicher Einschränkungen Probleme hinsichtlich der Produktions-, Leistungs- oder Lieferprozesse oder hinsichtlich der Bewegungsfreiheit und Betretungsrechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen könnten.

Daher wenden sie sich an verschiedene Stellen der öffentlichen Verwaltung mit der Bitte um Anerkennung als systemrelevantes Unternehmen bzw. Unternehmen der Kritischen Infrastruktur und Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung.

Das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass es einer solchen förmlichen Anerkennung nicht bedarf und entsprechende Bescheinigungen nicht erforderlich sind.

Soweit die Tätigkeiten nicht nach den Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz in der aktuellen Fassung eingeschränkt sind, sind Wege zur Arbeit weiterhin möglich und Dienstleister und Handwerker befugt, ihre Tätigkeiten weiterhin auszuüben, sofern die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen gewährleistet ist. Daher sind auch für die Beschäftigten keine Bescheinigungen notwendig.

Hinsichtlich des Umgangs mit Schlüsselpersonal in Betrieben und dessen Befugnissen, etwa im Verdachtsfalle einer Infektion, und für entsprechende Verhaltensregelungen ist das Gesundheitsamt der zuständige Ansprechpartner (Telefonnummer 02641/975-670).

Soweit Unternehmen im Einzelfall insbesondere in internationalen Lieferketten aufgefordert sind, ihre Systemrelevanz darzulegen, steht ihnen das Wirtschaftsministerium RLP als Ansprechpartner zur Verfügung, per Mail unter Lieferketten(at)mwvlw.rlp.de oder telefonisch unter 06131/16-5822.

Hygienekonzept von B wie Badegewässer bis Z wie Zoos

Lokale Initiativen Kreis Ahrweiler

  • Überblick Lieferservice Kreis Ahrweiler – Liefern lassen statt raus gehen!
  • Plattform: Ideen, Maßnahmen und Überlegungen zusammengetragen – CoroNo! #gemeinsamdurch
  • Angemessen reagieren – klug Handeln – Weiterdenken
    Ein GRATIS, VERTRAULICHES Coaching Gespräch bietet Frau Dr. Gabriele Wolff
    Termin: Dienstag, 9-12:00 Uhr, pro Partner zunächst 30 Min.
    Kontakt und weitere Infos: Dr. Gabriele Wolff – E-Mailwww.coaching-wolff.de
  • Idee „aus der Not geboren“: Der Bauern- und Winzerverband im Kreis Ahrweiler organisiert an seiner Geschäftsstelle Ahrweiler eine Jobbörse. Dort können landwirtschaftliche Betriebe, die Helfer benötigen, wie auch Menschen, die als Folge der Corona-Krise momentan ihre Arbeit verloren haben und in der Landwirtschaft arbeiten möchten, sich melden. Auch Studenten auf Jobsuche sind willkommen. Zu erreichen ist das Angebot über die Homepage des Bauern- und Winzerverbandes sowie per Mail.
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