Mittwoch, 16. September 2026
Tag des offenen Heizungskellers: Ihre Expertise ist gefragt!
Bundesweiter Aktionstag ermöglicht praxisnahen Austausch
Wie funktioniert das Heizen mit erneuerbaren Energien in der Praxis? Antworten darauf möchte der bundesweite Aktionstag „Tag des offenen Heizungskellers“ am 21. November 2026 geben. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer laden Interessierte ein, sich ihre Heizsysteme vor Ort anzusehen und teilen darüber hinaus ihre Erfahrungen mit erneuerbarer Wärmeversorgung. Somit erhalten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich anhand praktischer Beispiele von modernen Heiztechnologien zu überzeugen und von den Erfahrungswerten in Bezug auf Technik, Kosten und Förderung zu profitieren. Dabei stehen Alltagserfahrungen und der direkte Austausch im Vordergrund
„Heizen mit erneuerbaren Energien ist eine profitable Sache in Zeiten steigender Preise fossiler Energieträger. Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger steigert die Unabhängigkeit von Energieimporten und stärkt die lokale Wirtschaft,“ erläutert Sophie Hartwig, Koordinatorin Energiewende bei der Kreisverwaltung Ahrweiler. „Doch bei der Umrüstung des eigenen Gebäudes stellen sich viele Fragen: Was kostet die Investition und welche Förderungen stehen zur Verfügung? Wirkt sich die Umrüstung der Heizungsanlage auf meinen Wohnkomfort aus? Und wie finde ich heraus, welche Heizung zu meinem Gebäude passt? Der Aktionstag bietet deswegen die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und niederschwellig Antworten zu erhalten. Und das ganz in der Nähe vom eigenen Wohnort.“
Sie sind Hausbesitzerin oder Hausbesitzer und haben bereits Erfahrung mit der Umrüstung der eigenen Heizungsanlage? Dann melden Sie sich gerne beim Klimaschutz-Team der Kreisverwaltung, wenn Sie Ihre Expertise im Rahmen des Aktionstags an Interessierte weitergeben möchten. Das Team ist per E-Mail an klimaschutz@kreis-ahrweiler.de oder unter der Telefonnummer 02641/975-2752 erreichbar.
Beim „Tag des offenen Heizungskellers“ handelt es sich um eine überparteiliche und zivilgesellschaftlich getragene Initiative. Die Aktion wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, co2online, GermanZero, Greenpeace Deutschland und dem Solarenergie-Förderverein Deutschland unterstützt.
