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Freitag, 13. Januar 2017

HINWEIS (Veröffentlichung vor 8 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Schnee und Eis kann Müllabfuhr behindern, Bürger können helfen

Abfälle an erreichbare Stelle bringen – Müllfahrer tragen Verantwortung – Remondis ist Servicestelle für die Gelbe Tonne

Glatte Straßen und Schnee führen vor allem in den Höhen- und Hanglagen des Kreises Ahrweiler zu Behinderungen bei der Müllabfuhr.

Glatte Straßen und Schnee führen vor allem in den Höhen- und Hanglagen des Kreises Ahrweiler zu Behinderungen bei der Müllabfuhr. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) gibt den Bürgern daher einige Tipps rund um die Mülltonnen.

Die Behinderung durch Straßenglätte ist oft im Voraus absehbar. Hanglagen und enge Straßen, vor allem am Berg liegende, sind besonders betroffen. Eingeschneite parkende Fahrzeuge und Schneeansammlungen auf Straßen und Wegen erschweren die Anfahrbarkeit zusätzlich.

Die mit der Müllabfuhr beauftragten Entsorgungsunternehmen versuchen, alle Straßen anzufahren und die Gefäße zu leeren. Die schweren Müllfahrzeuge unterscheiden sich aufgrund ihrer Bauweise, Fahrzeugtechnik und Beladung erheblich von normalen Lkw und sind bei Winterwetter auf gut zugängliche, geräumte und gestreute Straßen angewiesen. Die Fahrer alleine tragen die Verantwortung für ihr Fahrzeug und müssen im Einzelfall entscheiden, ob die Straßenlage das sichere Befahren ermöglicht. Der Fahrer kann nicht angewiesen werden, Risiken einzugehen.

Die Leerungstouren dauern bei Glätte häufig länger. Da die Fahrer die Lenkzeiten einhalten müssen, kann die Abfuhr auch bei anfahrbaren Straßen aus diesen rechtlichen Gründen ausfallen. Die Abfuhrunternehmen versuchen, die zunächst nicht anfahrbaren Grundstücke später zu entsorgen. Wenn der bereitgestellte Abfall zum vorgesehenen Termin nicht abgeholt wird, empfiehlt der AWB, die Gefäße zunächst stehenzulassen. Möglicherweise haben die beauftragten Entsorgungsunternehmen genug Kapazitäten, um eine nachträgliche Leerung vorzunehmen. Gelingt dies nicht innerhalb von drei Tagen, sollten die Tonnen wieder reingeholt werden; die Leerung erfolgt dann erst zum nächsten regulären Termin.

Zusätzliche Abfälle werden als Beistellungen ausnahmsweise mitgenommen. Restabfälle können dann in einem Kunststoffsack oder Karton bereitgestellt werden, Bioabfälle aber nur in einem Karton oder Papiersack.

Sind Straßen nicht befahrbar, sollten die Bürger ihre Mülltonnen und Müllsäcke an die nächstmögliche erreichbare Stelle – etwa an eine Hauptstraße oder ein Flachstück – bringen. So können die Anwohner helfen, dass ein Abholen des Mülls trotz winterlicher Straßen möglich ist.

In jedem Fall werden sämtliche Abfälle entsorgt, wenn auch – aus den genannten Gründen – etwas später als geplant.

Sonderfall Gelbe Tonne: Die Leerung der Gelben Wertstofftonnen läuft außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung; sie ist privatrechtlich organisiert. Laut Gesetz hat die „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ (DSD) die Sammlung und Verwertung der gesammelten Verkaufsverpackungen zu verantworten. Im Auftrag des DSD werden im AW-Kreis die Gelben Tonnen durch die Entsorgungsfirma Remondis und ihre Sub-Auftragnehmer geleert. Informationen über ausgefallene Leerungen gibt es deshalb nur bei Remondis, Ruf 02642/972222. Der AWB kann dazu keine detaillierten Angaben über ausgefallene Leerungen machen.

Aktuelle Informationen zu witterungsbedingten Einschränkungen im Kreis Ahrweiler stehen auch auf der Internet-Seite des AWB unter www.meinawb.de, „Aktuelles“.

Foto: Verschneite Straße mit Gefälle bedeuten oft: kein Durchkommen für die schweren Müllfahrzeuge

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