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Montag, 24. September 2018

HINWEIS (Veröffentlichung vor 3 Jahren): Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

Kreis Ahrweiler beteiligt sich an neuer Geschäftsstelle für den Bonn-Berlin-Ausgleich

Der Kreis Ahrweiler beteiligt sich finanziell an der bei der Stadt Bonn neu eingerichteten Geschäftsstelle für den Bonn-Berlin Ausgleich. Das hat der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Demnach finanziert der Kreis Ahrweiler mit einem Personal- und Sachkostenzuschuss von jährlich 25.000 Euro eine halbe Planstelle innerhalb der Geschäftsstelle.

Diese wird in Absprache mit dem Bonner Oberbürgermeister und den Landräten des Rhein-Sieg-Kreises, der Kreise Ahrweiler und Neuwied bei der Stadt Bonn eingerichtet, um die anstehenden Verhandlungen mit dem Bund über den im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgelegten Bonn-Berlin-Vertrag in und mit der Region zu koordinieren. „Damit sind der Kreis Ahrweiler und die ganze Region für die anstehenden Verhandlungen mit dem Bund gut vorbereitet“, sagt Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler.

Mit der Ausarbeitung des Bonn-Berlin-Vertrages bietet sich für die Region Bonn/Rhein- Sieg/Ahrweiler die Chance, den erfolgreichen Strukturwandel auch in Zukunft fortzuführen. Negativen Entwicklungen, die mit der Abwanderung der ministeriellen Arbeitsplätze des Bundes nach Berlin zusammenhängen, möchte die Region mit einer vertraglichen Zusatzvereinbarung begegnen.

Die Geschäftsstelle mit Sitz in der Bundesstadt Bonn soll so bald wie möglich die Arbeit aufnehmen, da die Vorbereitungen der Verhandlungen über die im Koalitionsvertrag des Bundes vorgesehene Zusatzvereinbarung noch in 2018 beginnen sollen und bis Ende 2019 die Vertragsunterzeichnung angestrebt wird. Die Geschäftsstelle soll auch über den Vertragsabschluss hinaus für einige Jahre bestehen bleiben, um die Arbeiten der Umsetzung des Vertrages zu begleiten.

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