Freitag, 2. Oktober 2026
Kreis und Kommunen gestalten gemeinsam Zukunft
Auch in diesem Jahr hat Landrätin Cornelia Weigand die haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sowie die Mitglieder des Kreistags im Kreishaus in Ahrweiler begrüßt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen das neue Kreisentwicklungsprogramm sowie die vielfältigen Fördermöglichkeiten von Seiten des Kreises in den Bereichen Kultur, Ehrenamt und ländlicher Raum.
„Wir stehen in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen. Die Bereiche Infrastruktur, Bildung und Gesundheitsvorsorge fordern uns ganz besonders. Hier müssen wir als Gesellschaft auch vor Ort tätig werden“, betonte Landrätin Weigand in ihrer Begrüßung. Ziel sei es, den Landkreis Ahrweiler gemeinsam mit den Kommunen und den Menschen vor Ort dauerhaft lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten.
Neues Kreisentwicklungsprogramm
Das neue Kreisentwicklungsprogramm soll einen wichtigen Beitrag zur zukunftsgerichteten Entwicklung des gesamten Kreises leisten. Ziel ist es, für die zentralen Themen der kommenden Jahre und bis 2045 die Weichen zu stellen, Prioritäten zu definieren und konkrete Maßnahmen festzulegen. An diesem Prozess sollen sich die Städte, Verbandsgemeinden und die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft beteiligen. Auch die Perspektiven weiterer Akteurinnen und Akteure sowie insbesondere der Bürgerinnen und Bürger sollen berücksichtigt werden. Das Vorhaben wird durch Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt. Geplant ist, die inhaltlichen Schwerpunkte noch in diesem Herbst zu ermitteln. Bis 2030 soll der gesamte Prozess abgeschlossen sein.
Michael Schäfer von der Kreisverwaltung stellte den Anwesenden Ziele, Ablauf und Möglichkeiten des Programms vor. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie sich die Kommunen aktiv in den Prozess einbringen können. Denn: „Kreisentwicklung kann nur gemeinsam gelingen. Deshalb ist es wichtig, die Erfahrungen und Ideen der Menschen vor Ort einzubeziehen und zusammen Schwerpunkte für die Zukunft unseres Landkreises zu entwickeln“, so Weigand.
Förderung von Ehrenamt, Kultur und dörflichen Projekten
Ein weiterer Schwerpunkt der Dienstbesprechung lag auf den vielfältigen Fördermöglichkeiten des Kreises für Ehrenamt, Kultur und dörfliche Projekte. Von der Kreisverwaltung stellten Kulturreferentin Jule Wölk und Marco Kratz vom Team der Ehrenamtsförderung die verschiedenen Angebote vor und zeigten auf, wie Kommunen und engagierte Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt werden können.
„Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sind für unseren Kreis unverzichtbar. Das Engagement der Menschen vor Ort stärkt unsere Gemeinschaft und trägt wesentlich zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden bei. Daher haben wir als Kreis eine breite Förderpalette aufgebaut“, erklärte Landrätin Weigand. Diese reicht von der Förderung kultureller Initiativen und Veranstaltungen bis hin zur Unterstützung struktureller dörflicher Projekte. Insbesondere im ländlichen Raum sollen damit kreative Ideen und bürgerschaftliches Engagement gestärkt und die Menschen vor Ort dabei unterstützt werden, ihre Dörfer zukunftsfähig zu gestalten.
Im Anschluss an die Vorstellung bestand Gelegenheit für Fragen und einen gemeinsamen Austausch. Anschließens ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Abend in persönlichen Gesprächen ausklingen.
