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Breadcrump

Montag, 9. November 2020

Entscheidung über Richtfunkanbindung der kreiseigenen Schulen

Der Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement hat in seiner jüngsten Sitzung auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen, die kreiseigenen Schulen kurzfristig mit einer Breitband-Internet-Anbindung auszustatten. Dies soll über Richtfunk erfolgen.

Insbesondere in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass die Ausstattung mit schnellem und belastbarem Internet für die Schulen unerlässlich ist. Trotz der Bemühungen des Bundes, mit Sonderförderungen die Breitbandanbindung der Schulen zu verbessern, ist die derzeitige Situation der Kreisschulen unbefriedigend und entspricht nicht den benötigten Anforderungen. Die aktuellen Internetanschlüsse sind nicht dazu geeignet, schulische Inhalte von außen in großem Maße zu nutzen. Homeschooling, Videokonferenzen oder hybrider Unterricht sind aufgrund der Bandbreitenbegrenzung kaum umsetzbar. Eine ausreichend starke Breitbandversorgung ist dann gegeben, wenn der Schule eine Datenrate von 30 Mbit/s pro Klassenraum zur Verfügung steht.

Der Ausbau der Glasfaseranschlüssen, insbesondere für Schulen, ist aufwendig und zeitintensiv. Daher ist damit zu rechnen, dass die Anschlüsse erst in bis zu drei Jahren zur Verfügung stehen. Weil es in der Pandemie kurzfristigere Lösungen braucht, hat die Kreisverwaltung nach Alternativen gesucht. Favorisiert wird die Richtfunktechnologie. Mit der drahtlosen Übertragungstechnik können Entfernungen mit bis zu 10 Kilometern und Datenraten von bis zu 20 GBit/s erzielt werden.

In der Praxis würde die Anbindung der Schulen über Einspeisepunkte erfolgen, an denen ein Glasfaseranschluss möglich ist. Von dort würde das Signal per Richtfunk über eine Dachantenne weitergeleitet. Für die kreiseigenen Schulen im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler wäre dies etwa vom Dach der Kreisverwaltung möglich.

Eine Vor-Ort-Überprüfung der Standorte mit einem externen Planungsbüro hat ergeben, dass eine Richtfunkanbindung aller Kreisschulen mit entsprechender Bandbreite mit hoher Wahrscheinlichkeit realisierbar ist. Nach einer ersten groben Schätzung liegen die Kosten bei ca. 150.000 Euro. Der Aufbau der Richtfunkstrecken soll Anfang 2021 erfolgen.

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