Montag, 5. Oktober 2026

„Kleine Hände, große Taten“ – Grund- und Förderschulprojekt wird fortgesetzt

Kinder im Kreis Ahrweiler lernen Sicherheit für den Ernstfall

Die Kreisverwaltung Ahrweiler und der DRK-Kreisverband Ahrweiler e. V. setzen ihre Kooperation fort und bieten auch im Schuljahr 2026/27 das gemeinsame modulare Projekt zu den Themen Erste Hilfe und Selbstschutz im Katastrophenfall an. Unter dem Motto „Kleine Hände, große Taten – sicher handeln bei Unfall und Gefahren“ wird Kindern an Grund- und Förderschulen im Kreis Ahrweiler altersgerecht die richtige Vorgehensweise im Ernstfall vermittelt. Möglichen Ängsten und Hemmschwellen soll dabei präventiv entgegengewirkt werden.

Im ersten Durchlauf 2024/25 hatten bereits 18 der 33 Schulen mit rund 90 Schulklassen an dem freiwilligen und kostenfreien Angebot teilgenommen und im Rahmen einer Evaluation Rückmeldung zu den beiden Modulen gegeben.

„Die Rückmeldungen zeigten, dass die Inhalte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Handlungssicherheit und Selbstwirksamkeit bei Kindern leisten und sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Fachkräften überwiegend positiv bewertet werden“, berichten Siglinde Hornbach-Beckers, Leitung des Fachbereichs ‚Jugend, Soziales und Gesundheit‘, und Amrei Neißner, als Projektverantwortliche seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler. Die positive Resonanz werde durch die Anmeldungen von in diesem Schuljahr insgesamt 20 Schulen mit rund 100 Schulklassen für den erneuten Projektdurchlauf unterstrichen. Gleichzeitig seien die identifizierten Verbesserungspotenziale zur zielgerichteten Weiterentwicklung der Inhalte und didaktischen Vermittlung genutzt worden.

„Wir sind außerordentlich dankbar für die erneute großzügige Förderung durch die Kinderhilfsaktion ‚Herzenssache‘ des SWR, des Saarländischem Rundfunks und der Sparda Bank, die die Fortführung im Schuljahr 2026/27 ermöglicht“, erklärt Ulrich Bergmann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e. V. „Danken möchte ich auch unseren haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die für das Projekt geschult wurden und den Kindern die Inhalte mit Begeisterung nähergebracht haben.“ Hierzu zählten beispielsweise das Wählen des Notrufs, der Umgang mit einer verletzten Person oder auch die Bedeutung der Sirenentöne.