Mittwoch, 2. September 2026

Anmeldung zur kostenfreien Kulturschule ab jetzt möglich

Nach dem erfolgreichen Auftakt im November 2025 geht die Kulturschule des Kreises in die zweite Runde. Das kostenfreie Weiterbildungsangebot richtet sich an Kulturschaffende, ehrenamtlich Engagierte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und vermittelt praxisnahes Wissen rund um das Kulturmanagement.

In diesem Jahr werden erneut die Themen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten von Kulturangeboten sowie wichtige Abgabepflichten im Kulturbetrieb, zum Beispiel GEMA und Künstlersozialkasse in den Blick genommen. Zudem wird das Angebot durch ein vierstündiges Modul zur Social Media-Arbeit im Kulturbereich ergänzt. Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt im Kreis zu stärken und das große Engagement der Menschen vor Ort weiter zu unterstützen.

Als Referent vermittelte Stephan Bock, Kulturmanager und Gründer des Kulturbüros Rheinland-Pfalz, bereits bei der Auftaktveranstaltung sein Fachwissen und gab den Teilnehmenden praktische Impulse für ihre Kulturarbeit. Nun wird zusätzlich Katharina Lerch, Expertin im Bereich der Social Media-Arbeit für Non-Profits, die Kulturschule mit einem praxis- und realitätsnahen Modul zur Instagram-Starthilfe ergänzen.

Die Kulturschule findet am 12. und 26. September 2026, jeweils von 10 bis 17 Uhr, im Arp Museum am Bahnhof Rolandseck statt. Für den zweiten Durchgang stehen 20 Plätze zur Verfügung. Die kostenfreie Anmeldung ist ab sofort über die Kreisvolkshochschule Ahrweiler, die bei der Veranstaltung administrativ unterstützt, möglich unter Kulturschule 2026.

Landrätin Cornelia Weigand sieht in der Fortsetzung der Kulturschule eine wichtige Unterstützung für die Kulturschaffenden im Kreis. „Die vielfältige Kulturlandschaft in unserem Kreis lebt von den vielen Menschen, die sich mit Ideen und Engagement einbringen. Mit der Kulturschule möchten wir ihnen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Ich freue mich, dass dieses Angebot nun fortgeführt wird und dies auch noch im Arp Museum – einem so wichtigen Ort für Kunst und Kultur auch weit über unseren Kreis hinaus.“

Auch Kulturreferentin Jule Wölk betont die Bedeutung des Austauschs und der praxisnahen Inhalte für die Teilnehmenden: „Die erste Durchführung der Kulturschule hat gezeigt, wie vielfältig die Themen sind, mit denen sich Kulturschaffende und ehrenamtlich Engagierte beschäftigen. Der Austausch und die praxisnahen Inhalte bieten dabei eine gute Möglichkeit, Wissen zu erweitern und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Mit der zweiten Runde knüpfen wir genau dort an und konnten das Angebot auf Grundlage des Feedbacks der Teilnehmenden anpassen und erweitern.“

Ermöglicht wird das Fortbildungsangebot durch eine Spende der Bürgerstiftung der VR Bank RheinAhrEifel eG in Höhe von 50.000 Euro. Damit ist die Finanzierung des Angebots auch für die kommenden Jahre gesichert.

Kulturreferentin Jule Wölk (6. v. l.) und Referent Stephan Bock (6. v. r.) im Kreis der Teilnehmenden mit ihren Zertifikaten beim ersten Durchlauf der Kulturschule in 2025. Foto: Martin Gausmann / Kreisverwaltung Ahrweiler