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Sonntag, 15. August 2021

Aktion „Schau (ins) Fenster“ startet

Unterstützungsangebote für Seniorinnen und Senioren

Viele ältere Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler sind nach der Flutkatastrophe auf Unterstützung angewiesen, die sie zuvor nicht benötigt haben. Dies kann Hilfe beim Transport von Trinkwasser sein, aber ebenso ein offenes Ohr, um das Erlebte zu verarbeiten. Nicht immer sind jedoch ein intaktes soziales Umfeld oder Angehörige, die in der Nähe leben, vorhanden.

Mit der Aktion „Schau (ins) Fenster“ aktive Seniorenhilfe sollen eben diese Mitbürgerinnen und Mitbürger auf sich aufmerksam machen können. „Wer Hilfe und Unterstützung – egal welcher Art – benötigt, selbst jedoch nicht in der Lage ist danach zu fragen, muss nur ein weißes Blatt ins Fenster hängen und so auf sich aufmerksam machen“, erklärt Daniel Blumenberg, Projektkoordinator des Fachbereichs „Jugend, Soziales und Gesundheit“ der Kreisverwaltung Ahrweiler. „Wir werden die Seniorinnen und Senioren dann aktiv aufsuchen und Hilfe vermitteln. Wir bitten aber auch Nachbarn, Bekannte und Freunde aufmerksam zu sein und uns zu informieren, wenn Hilfe benötigt wird.“

Der DRK Kreisverband Ahrweiler, die Caritas Ahrweiler und das Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau sowie weitere Organisationen und Einrichtungen werden ab Montag, 16. August 2021, in Zweierteams die Seniorinnen und Senioren aufsuchen und erfassen, in welcher Form Hilfe benötigt wird. Im Anschluss daran werden – in enger Abstimmung mit den genannten Kooperationspartnern – entsprechende Unterstützungsangebote vermittelt.

Wer mitbekommt, dass ein älterer Mensch Hilfe benötigt, wird gebeten, sich per E-Mail an seniorenarbeit@kreis-ahrweiler.de zu wenden.

WICHTIG: Um Missbrauch zu verhindern, sollte immer ein Nachbar oder eine nahestehende Person bei den Besuchen anwesend sein. Öffnen Sie die Türe nicht, wenn Sie Bedenken haben.

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