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Bundeswehr unterstützt im Gesundheitsamt

Corona-Pandemie: Vier Soldaten helfen bei der Kontaktnachverfolgung

Sobald ein positives Corona-Testergebnis vorliegt, beginnt ihre Arbeit: Vier Soldaten aus Gerolstein helfen den Mitarbeitern des Kreisgesundheitsamts bei der Erfassung und Kontaktnachverfolgung. Wie eng war der Kontakt, wie lange hat er gedauert, wer war noch dabei? Das sind die wichtigsten Fragen bei den Anrufen der Soldaten. Wenn alles geklärt ist, geht es darum, ob eine Quarantäne durch die Ordnungsbehörde angeordnet werden muss oder nicht.

Der Kreis Ahrweiler hatte um Unterstützung gebeten, um das Gesundheitsamt, dessen Mitarbeiter seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr unermüdlich auch am Wochenende im Einsatz sind, zu entlasten. „Gerade in Zeiten, in denen die Infektionszahlen wieder steigen und die personelle Situation im Gesundheitsamt sehr angespannt ist, ist die Hilfe durch die Soldaten enorm wichtig. Nur wenn Kontakte schnell nachverfolgt werden können, können wir Infektionsketten unterbrechen. Das trägt dazu bei, um die Pandemie möglichst unter Kontrolle zu halten“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler und dankt für die schnelle und unkonventionelle Amtshilfe.

Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter Kreisverbindungskommando Ahrweiler, und Oberleutnant Thomas Schmick aus Gerolstein besuchten die Soldaten in den Räumlichkeiten vor Ort. Die Kreisverwaltung hat auf dem Parkplatz hinter dem Gesundheitsamt bis auf weiteres zweistöckige Container-Module aufstellen lassen, um zusätzliche eigene Mitarbeiter und die Verwaltungshelfer der Bundeswehr unterzubringen.

Bild: Oberstleutnant Harald Trinkaus (6. v.l.) und Oberleutnant Thomas Schmick (5.v.l.) besuchten die Soldaten am Kreisgesundheitsamt, wo neue Bürocontainer aufgestellt wurden. Dr. Stefan Voss, Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers und Landrat Dr. Jürgen Pföhler (v.r.) berichteten von den Aufgaben der Mitarbeiter. Foto: Kreisverwaltung / Bernhard Risse


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.10.2020

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