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Mit der AHA-Formel durch den Sommer: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske

Auch im Kreis ist Corona noch nicht verschwunden

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei und das Virus macht keine Ferien - ganz im Gegenteil: Vielerorts steigen die Infektionszahlen, auch fĂŒr den Kreis Ahrweiler ist nicht damit zu rechnen, dass er in KĂŒrze „Corona-frei“ sein wird. In den letzten Tagen kamen immer wieder einzelne Infektionen hinzu, grĂ¶ĂŸere AusbrĂŒche gab es glĂŒcklicherweise nicht. „Wir dĂŒrfen jetzt nicht leichtsinnig werden“, warnt Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler. „Es ist schön, dass wir den Sommer und die Ferien genießen können, die AHA-Formel sollten wir dabei aber nicht vergessen.“ AHA steht fĂŒr Abstand wahren, auf Hygiene achten und - da wo es eng wird - eine Alltagsmaske tragen.

Das Bundesgesundheitsministerium erklĂ€rt auf einer eigenen Webseite unter www.zusammengegencorona.de/aha die wichtigsten Maßnahmen. Dabei geht es auch um Hygieneregeln fĂŒr Freizeit und Urlaub. Zum Beispiel sollte der Mindestabstand mindestens 1,5 Meter betragen, HĂ€nde sollten grĂŒndlich mindestens 20 Sekunden lang gewaschen werden und das Tragen von Alltagsmasken wird dringend fĂŒr Orte empfohlen, „an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten“. Auch mit Maske sollte darauf geachtet werden, Abstand zu halten.

Im Kreis Ahrweiler gab es Ende Juni ĂŒber mehrere Tage nur noch eine infizierte Person und drei Personen in hĂ€uslicher QuarantĂ€ne. Aber seit dem 30. Juni werden immer wieder einige Infektionen festgestellt. Das Robert-Koch-Institut vermeldete bundesweit „viele kleine Geschehen in verschiedenen Landkreisen, die in unterschiedlichen ZusammenhĂ€ngen stehen“. Unter anderem handelt es sich um AusbrĂŒche in Alten- und Pflegeheimen, in Einrichtungen fĂŒr FlĂŒchtlinge oder im Zusammenhang mit Familienfeiern. Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Corona-Warn-App hin, die vom Robert-Koch-Institut fĂŒr die Bundesregierung herausgegeben wird. Auch wenn in den vergangenen Tagen Funktionsfehler bei der Corona-Warn-App behoben werden mussten: „Die App hilft dabei, Infektionsketten frĂŒhzeitig zu unterbrechen“, erklĂ€rt der Landrat. Zudem unterstĂŒtze sie die Arbeit des Kreisgesundheitsamtes bei der Nachverfolgung von Kontakten.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.07.2020

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