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Interkommunales Projekt NEILA: Gemeinsam f├╝r eine nachhaltige Entwicklung

Nach einem halben Jahr Projektarbeit hat NEILA eine erste Zwischenbilanz gezogen. ÔÇ×NEILAÔÇť steht f├╝r ÔÇ×Nachhaltige Entwicklung durch Interkommunales LandmanagementÔÇť und ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler sowie der Wirtschaftsf├Ârderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt K├Ânigswinter. Wissenschaftlich wird das vom Bundesministerium f├╝r Bildung und Forschung (BMBF) gef├Ârderte Projekt durch die TU Dortmund und dem Institut f├╝r Landes- und Stadtentwicklungsforschung, ILS gGmbH, Dortmund begleitet.

Zur 60. Plenumssitzung des regionalen Arbeitskreises Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (:rak) pr├Ąsentierte das noch junge Projekt NEILA erste Ergebnisse aus der bisherigen Arbeit. Hierzu z├Ąhlen Vorbereitungen f├╝r ein gemeinsames Fl├Ąchenmonitoring und der Entwurf einer Wei├čfl├Ąchenanalyse, die Restriktionen der weiteren Siedlungsentwicklung aufzeigt. Miteinander wollen alle Beteiligten untersuchen, wo es potenzielle Fl├Ąchen f├╝r Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung gibt, bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von Freiraumqualit├Ąten, die die Region kennzeichnen. Dabei wird es darum gehen, nicht nur neue Fl├Ąchen f├╝r Wohnen und Gewerbe auszuweisen, sondern auch die M├Âglichkeiten der Innenentwicklung zu untersuchen.

An der Sitzung des regionalen Arbeitskreises Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler nahmen neben dem Projektleiter Professor Dr. Thorsten Wiechmann von der TU Dortmund auch Dr. Hermann Tengler, Wirtschaftsf├Ârderer des Rhein-Sieg-Kreises, Helmut Wiesner, Stadtbaurat Bonn, und Erich Seul, Fachbereichsleiter Kreis Ahrweiler, teil.

Entscheidender Faktor f├╝r eine gelungene Projektarbeit sei die Zusammenarbeit aller Partner ├╝ber Stadt- und Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Gemeinsam wollen die Bundestadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler das jeweils vorhandene Potenzial nutzen, um die Region zukunftsf├Ąhig zu machen. ÔÇ×Daf├╝r brauchen wir auch eine kontinuierliche Kommunikation und R├╝ckkopplung mit der KommunalpolitikÔÇť, so Professor Wiechmann. ├ťber das Vorgehen zur Einbindung der Kommunalpolitik und die Zwischenergebnisse diskutierten die Experten im Anschluss an die Plenumssitzung mit B├╝rgermeisterinnen und B├╝rgermeistern, Beigeordneten und Amtsleiterinnen beziehungsweise Amtsleitern sowie den Mitgliedern des projektbegleitenden Fachbeirates.

Zuk├╝nftig wird in NEILA auch die Entwicklung eines Ausgleichssystems f├╝r interkommunale Kooperationen bei der Siedlungsentwicklung im Fokus stehen: Neben einem finanziellen Ausgleich, wie er bereits bei einigen interkommunalen Gewerbegebieten vereinbart ist, k├Ânnte auch die Mitnutzung ├Âffentlicher Infrastrukturen, wie etwa Schulen verhandelt werden.

Aktuell gibt es beispielsweise Gespr├Ąche zwischen Bonn und Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises ├╝ber die gemeinsame Entwicklung von Gewerbefl├Ąchen.

Weitere Informationen zum Projekt NEILA finden Sie unter www.neila-rak.de.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.06.2019

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