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HINWEIS (Artikel vom 27.10.2017):
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Kreisfinanzen auf gutem Weg

„GĂŒnstige Bedingungen und gutes Wirtschaften“

„Auf einem guten Weg“ sieht Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler den Haushalt des Kreises Ahrweiler. Und dies fĂŒr zwei Jahre: 2016 und 2017. Einzelheiten nannte er in der Sitzung des Kreistags am 27. Oktober.

Der Haushalt 2017 verlaufe besser als geplant. Die GrĂŒnde unter anderem: Die Kosten fĂŒr die Sicherung des Lebensunterhalts (meist Hartz IV) liege 1 Million Euro unterhalb der Kalkulationen vom Dezember 2016, auch weil die Zahl der Asylbewerber gesunken sei. Die gezielte Steuerung in der Sozial- und Jugendarbeit der Kreisverwaltung, etwa bei der Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen, spare 500.000 Euro ein. Weitere Faktoren: stabile Lage am Arbeitsmarkt, hohe Vermittlungsquoten durchs Jobcenter, mehr Bundeszuweisungen fĂŒr FlĂŒchtlingsunterkĂŒnfte. Pföhlers Fazit: „Wir treffen auf gĂŒnstige Rahmenbedingungen und haben selbst gut gewirtschaftet.“

Die Zahlen: Beim weiteren planmĂ€ĂŸigen Haushaltsverlauf bis Ende Dezember 2017 wĂŒrde sich der JahresĂŒberschuss im Finanzhaushalt, der die reinen GeldflĂŒsse abbildet, um 1,7 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro erhöhen. Der Überschuss im Ergebnishaushalt, der zusĂ€tzlich die RĂŒckstellungen und Abschreibungen nennt, wĂŒrde sich auf 1,9 Millionen Euro erhöhen. Auf die ursprĂŒnglich geplante Aufnahme eines Investitionskredits fĂŒr 2017 könnte der Kreis vollstĂ€ndig verzichten. Insgesamt umfasst der Haushalt des Kreises rund 200 Millionen Euro.

Bereits der Jahresabschluss 2016 habe ein deutlich verbessertes Ergebnis gegenĂŒber 2015 ergeben und damit den Positivtrend angedeutet, so der Landrat weiter. Das Ergebnis fĂŒr 2016 habe einen JahresĂŒberschuss von 5,1 Millionen Euro ergeben, die in voller Höhe die FehlbetrĂ€ge aus Vorjahren reduzierten. Die Kreditverbindlichkeiten verringerten sich um 800.000 Euro. Der Schuldenstand fĂŒr Kredite in Investitionen - etwa Kreisstraßen, BaukostenzuschĂŒsse fĂŒr KindertagesstĂ€tten, Beschaffungen fĂŒr den Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz - liege damit zum Jahresende 2016 im Kernhaushalt bei rund 20 Millionen Euro.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.10.2017

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