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Hilfskräfte meisterten "Massenkarambolage" mit Gefahrgut



Übung des AW-Kreises: 21 Fahrzeuge und über 100 Kräfte im Einsatz



"Ausbildungsstand zufriedenstellend, Zusammenarbeit der drei Organisationen hervorragend" - zu diesem Fazit über die Katastrophenschutzübung "Herbst 97" im Kreis Ahrweiler kommt des stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur, Rudi Mönch aus Altenahr. 83 aktive Helfer mit 21 Fahrzeugen hatten auf dem Gelände der Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz (AkNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler erste Hilfe bei einem angenommenen Chaos zu leisten: einer Massenkarambolage mit einem Gefahrguttransporter.

Dem schweren Unfall entsprechend, rückten die Gefahrstoffzüge der Freiwilligen Feuerwehren Ahrweiler mit 22 und Burgbrohl mit 18 Einsatzkräften sowie insgesamt neun Fahrzeugen an, darunter einem Meßfahrzeug für Schadstoffe, einem Gerätewagen Atemschutz und Strahlenschutz sowie einem Gerätewagen Öl. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, das mit 25 Helfern und neun Fahrzeugen zur Stelle war, und dem Technischen Hilfswerk (18 Einsatzkräfte, zwei Fahrzeuge), hatten die Feuerwehren 15 "Verletzte", die in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt waren, und vier "Tote" zu bergen.

Neben den 83 aktiven Helfern und weiteren Verletztendarstellern trat ein Führungsstab zusammen, bei dem alle Informationen zusammenliefen. Ihm gehörten die drei Katastrophenschutz-Mitarbeiter der Kreisverwaltung an (Manfred Wolff, Walter Büscher und Philipp Löhr), Dr. Peter Porz als Leitender Notarzt, Hanno Peter als Organisationsleiter sowie die Polizei mit Manfred Schiemann und Peter Krämer. Als kritische Beobachter verfolgten das Geschehen Landrat Joachim Weiler, Kreis-Dezernent Rolf Daniel als Übungsleiter, Dr. Hartmut Kern als stellvertretender Leiter der Landesfeuerwehrschule Koblenz, Dieter Franke von der AkNZ und Eduard Krahe als Wehrleiter der Stadt Remagen.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.11.1997

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