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HINWEIS (Artikel vom 14.12.2007):
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.


Trinkwasser in Niederzissen und Oberzissen nicht zu beanstanden

Kreis-Gesundheitsamt hebt Abkochgebot auf – Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Das Trinkwasser in Niederzissen und Oberzissen muss nicht lÀnger abgekocht werden. Das Kreis-Gesundheitsamt Ahrweiler hat das Abkochgebot am Freitag (14. Dezember) aufgehoben. Die Proben der vergangenen Tage seien ohne Befund geblieben. Daher sei die QualitÀt des Trinkwassers nach den gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung nicht mehr zu beanstanden.

Unterdessen teilte die Kreisverwaltung mit, dass sie inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe. Der Anlass dafĂŒr sei unter anderem, dass der Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel in Mayen (WVZ) als zustĂ€ndiger Betreiber der Trinkwasserversorgungsanlagen das Kreis-Gesundheitsamt und die Bevölkerung nicht unmittelbar und nicht vollstĂ€ndig informiert habe. Beispielsweise habe der WVZ gegenĂŒber dem Gesundheitsamt erst mehrere Tage nach Bekanntwerden der Trinkwasserverunreinigung eingerĂ€umt, dass neben weiten Teilen von Niederzissen auch der Großteil von Oberzissen betroffen war.

Das Trinkwasser in weiten Teilen von Niederzissen und von Oberzissen durfte bis Freitag nur in abgekochtem Zustand zum Trinken, fĂŒr die Mundhygiene und zur Nahrungszubereitung verwendet werden. Das Abkochgebot galt fĂŒr die beiden Orte mit Ausnahme einiger Straßen, die nach Angaben des WVZ nicht aus dem verunreinigten HochbehĂ€lter versorgt werden (BĂ€chelsberg, Bausenbergweg, Kraterstraße, Waldorfer Straße und Neubaugebiet „Im Joch“ in Niederzissen sowie Neubaugebiet „Im Suhr“ und Margarethenhof in Oberzissen).

Zur Erinnerung: Bei Trinkwasserproben aus dem HochbehĂ€lter Niederzissen-Oberzissen waren Grenzwerte ĂŒberschritten worden. Es handelte sich um den HochbehĂ€lter zwischen Niederzissen und Galenberg. Als wahrscheinliche Ursache gilt nach wie vor eine Verunreinigung der Trinkwasserquellen als Folge der starken RegenfĂ€lle. Die verunreinigten Quellen waren bereits vergangene Woche abgeschaltet worden. Das Leitungsnetz wurde und wird weiter mit Chlor desinfiziert.

Das Wasser fĂŒr die Nahrungsaufnahme und -zubereitung musste mindestens drei Minuten abgekocht werden und durfte nur abgekocht zur Zahnpflege und Mundhygiene verwendet werden. Zum Baden, Duschen, GeschirrspĂŒlen und Waschen konnte das Trinkwasser ohne Abkochen verwendet werden.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.12.2007

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