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HINWEIS (Artikel vom 26.03.1997):
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.


Landrat: "Vereinbarung hat es nie gegeben"

"Informationspolitik" des Umweltministeriums zum "Scheid" scharf kritisiert

Als "völlig unverständlich und aus der Luft gegriffen" weist der Kreis Ahrweiler die Behauptung der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Klaudia Martini zurück, wonach es eine "Vereinbarung" zwischen Ministerium und Kreis zum Beginn der Rodungsarbeiten "Auf dem Scheid" gebe.


"Eine solche Absprache, geschweige denn eine Vereinbarung hat es nie gegeben", sieht sich Landrat Joachim Weiler "innerhalb kurzer Zeit zum wiederholten Male" veranlaßt, gegenüber der Öffentlichkeit eine Aussage der Ministerin klarzustellen. Weiler fordert die Ministerin dringend auf, Stil und Inhalt der "Informationspolitik" ihres Ministeriums zu ändern, "die mit Fakten und Wahrheit leichtfertig umgeht".


Beim Gespräch im Mainzer Ministerium am 3. Februar 1997 habe Kreisbeigeordneter Walter Wirz (MdL), der als Vertreter des Landrats teilnahm, lediglich zugesagt, die Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Errichtung einer kreiseigenen Deponie an die Ministerin auf deren Wunsch zu senden. Auch im entsprechenden Gesprächsprotokoll des Ministeriums seien die Rodungsarbeiten mit keiner Silbe erwähnt. Kreisbeigeordneter Walter Wirz empfiehlt der Ministerin, dazu in das in ihrem eigenen Hause gefertigte Protokoll vom 21. Februar 1997 zu blicken.


Landrat Weiler erinnert die Ministerin gleichzeitig an ihre eigenen Worte aus den letzten Tagen, wonach die Abfallentsorgung eine Selbstverwaltungsaufgabe der Landkreise und Kommunen sei.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.03.1997

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