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Ohne Führerschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch

Auch Radfahrer werden bestraft - Versicherungsschutz erlischt

Wer Alkohol trinkt und trotzdem fährt, riskiert nicht nur den Führerschein. Mit Blick auf die tollen Tage kommen einige warnende Hinweise und Tips zum Bessermachen aus der Kreisverwaltung Ahrweiler.


Viele meinen, man könne sich gefahrlos an die 0,8-Promille-Grenze herantrinken. Das ist ein Irrtum. Schon ein Blutalkoholgehalt von 0,2 Promille verändert die Fahrtüchtigkeit und das menschliche Bewußtsein. Ab 0,3 Promille - das sind meist "nur" zwei Glas Bier, Wein, Sekt oder Schnaps - wird es kritisch. Bei Anzeichen von Fahrunsicherheit können bereits hier erhebliche juristische Folgen drohen: Punkte in Flensburg, Geldstrafe, mehrmonatiger Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe. Bei Alkohol am Steuer kann der Versicherungsschutz in der Kasko- und Unfallversicherung verlorengehen, auch wenn man den Unfall selbst nicht verursacht hat.


Falsch ist auch die Annahme, sich durch Kaffee oder Cola nach dem Alkoholtrinken wieder fit machen zu können. Mit oder ohne Koffein baut der Körper durchschnittlich 0,15 Promille Alkohol pro Stunde ab. Auch das Fahrrad ist keine Alternative. Radfahrer im alkoholisierten Zustand sind in der Verkehrstauglichkeit ebenfalls eingeschränkt. Angetrunkene Radler, die einen Führerschein besitzen, können Punkte in Flensburg erhalten und sogar den Führerschein verlieren.


Einige Tips: Die Planung beginnt vor der Feier. Man sollte sich Gedanken machen, ob man Alkohol trinkt oder nicht. Wenn ja, wird bei Bekannten übernachtet oder der Nachhauseweg organisiert: Abholen lassen, Fahrgemeinschaften bilden, Taxi, Bus und Bahn benutzen. - Konsequent sein: Wer mit dem eigenen Auto zur Feier kam und entgegen seinem Vorgaben getrunken hat, sollte Fahrzeug und Fahrrad stehenlassen.


Verkehrssicher sein: Darauf achten, daß Karnevalskostüm und Maskierung beim Autofahren nicht hindern. Vorsicht: Auch als Fußgänger im alkoholisierten Zustand an die Verkehrsregeln halten, beispielsweise bei Rot an der Ampel stehenbleiben.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.1997

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