BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Günstige Darlehen belohnen das Energiesparen an Häusern

Wärmeschutz an Wänden, Dach, Decken und Fenstern verbessern

Wer den Schadstoffausstoß am Haus verringert und in energiesparende Maßnahmen investiert, kann zinsverbilligte Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Das gilt für eigengenutzte und vermietete Gebäude.


Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, müssen die Gebäude ganz oder teilweise zu Wohnzwecken bestimmt sein. Förderfähig sind die zur Auftragsvergabe erstellte Energie-Diagnose sowie Verbesserungen des Wärmeschutzes an den Außenwänden oder am Dach. Ist eine Dachabdeckung oder -neueindeckung nötig, kann sie mitgefördert werden. Auch neue Fenster mit Wärmeschutzglas sowie die nachträgliche Wärmedämmung der Kellerdecke sind im Förderkatalog enthalten. Ebenso die Installation von Brennwertkesseln, wenn dadurch Einzelöfen oder Heizkessel ersetzt werden, die älter als zehn Jahre sind. Der Ausstoß von Kohlendioxid als Bestandteil der Heizungsabgase soll verringert werden.


Antragsberechtigt sind Unternehmen und Privatpersonen. Gefördert werden die unmittelbar entstehenden Aufwendungen, jedoch höchstens 300 Mark je Quadratmeter Wohnfläche. Die KfW gibt die zinsverbilligten Darlehen über die Hausbank weiter. Die Konditionen: derzeit 5,0 Prozent Zinsen jährlich (zehn Jahre fest), 100 Prozent Auszahlung, bis zu 15 Jahre Laufzeit und bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre.


Anträge werden bei der Hausbank gestellt. Wichtig: Bei Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Nähere Auskünfte erteilen die Hausbanken oder die Kreisverwaltung Ahrweiler (Wirtschaftsförderung) unter Ruf 02641/975-383.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.1997

<< zurück