Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218
Vermisstensuche unter der Hotline der Polizei: 0800 – 65 65 65 1
Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene: 0800 0010218

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Hochwasserkatastrophe: Wichtige Informationen

Hotlines:

Hotline „Hilfsangebote“
Rufnummer 02641/975-900

E-Mail: Hochwasserhilfe@kreis-ahrweiler.de

Hier können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die bei der Bewältigung der Katastrophe unterstützen möchten, beispielsweise mit konkreten Hilfsangeboten, Sachspenden, Arbeitsmaterialien, Transport- oder Logistikmöglichkeiten oder ähnlichem.

Hotline „Beratung und Betreuung“
Rufnummer 02641/975-950

E-Mail: soziales@kreis-ahrweiler.de

Diese Hotline vermittelt Hilfsangebote, unter anderem bei der Beratung von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren oder im Bereich etwaiger Notbetreuungen. Die Kreisverwaltung arbeitet hier ausschließlich mit anerkannten Trägern im sozialen Bereich zusammen.Beide Hotlines sind täglich von 9 bis 20 Uhr erreichbar.

Psychosoziale Beratung für Hochwasserbetroffene
Rufnummer 0800 0010218

Psychologische Flut-Hilfe-Hotline der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik in Ahrweiler: 0800-729 5729

montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr

Notfallfahrplan

Aufgrund der problematischen Verhältnisse bitten wir dringend, wenn möglich das Auto stehen zu lassen und auf Busse umzusteigen, um Rettungsfahrzeuge in den betroffenen Hochwassergebieten nicht zu behindern.

Verkehrsverbund Rhein-Mosel

Schienenersatzverkehr Remagen < > Ahrweiler:

Aktuelle Informationen finden Sie auch
auf der Facebook-Seite des Lagezentrums:

Beratungs- und Begleitangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren im Rahmen der Hochwasserkatastrophe

Die beigefügte Aufstellung enthält alle bisher bei der Kreisverwaltung Ahrweiler eingegangen Beratungs- und Begleitangebote. Im Wesentlichen sind hier Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche, wie z.B. Ferien- oder Notbetreuungen, aufgeführt. Die Liste umfasst allerdings auch Angebot der sozialen Arbeit sowie psychologische Hilfen für jede Altersgruppe. Aufgrund der aktuellen Verhältnisse möchten wir darauf hinweisen, dass die Aufstellung täglich aktualisiert und fortgeschrieben wird. Bei Fragen können Sie sich entweder direkt an die angegebenen Ansprechpartner wenden oder alternativ die Kreisverwaltung (Frau Bois, Tel. 02641/975-215, E-Mail: anne.bois@kreis-ahrweiler.de) kontaktieren.

Sonntag, 18. Juli 2021

Gemäß Paragraph 24 Absatz 2 des Landes-Brand- und Katastrophenschutzgesetzes hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier die Einsatzleitung übernommen. Technischer Einsatzleiter ist der Präsident der ADD Trier, Thomas Linnertz.

Die dramatische Lage im Kreis Ahrweiler übersteigt nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Leistungsfähigkeit des Kreises erheblich. Gründe dafür sind unter anderem die weiter steigenden Opferzahlen sowie die wahrscheinlich auf Wochen und Monate fehlende Infrastruktur, besonders in den Bereichen Wasser und Energie.

Samstag, 17. Juli 2021

Am heutigen Morgen stellt sich die Lage in den überfluteten Gebieten im Kreis Ahrweiler immer noch sehr angespannt dar. Ein Großteil der Bevölkerung ist nach wie vor von der Infrastruktur komplett abgeschnitten. Mittlerweile ist es den Einsatzkräften vor Ort gelungen, auch Dank dem Einsatz von schwerem Gerät durch THW und der Bundeswehr, alle betroffenen Ortschaften zumindest zu erreichen. Hier sind aktuell auch fußläufig Erkundungstrupps von Feuerwehr, THW, Bundeswehr und Sanitätsdienst unterwegs. In einigen Ortslagen sind mehr als die Hälfte der Gebäude zerstört. Das Krankenhaus Maria-Hilf in Bad Neuenahr wurde vollständig evakuiert und alle Patienten in umliegende Krankenhäuser verlegt.

Im Einsatz sind rund 1300 Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die außerordentliche Hilfsbereitschaft der Bürger und Bürgerinnen, die nicht betroffen sind ist immens. Gezielte Hilfsangebote werden unter hochwasserhilfe@kreis-ahrweiler.de gesammelt und koordiniert.

Die Polizei erhöht ihre Präsenz im gesamten Einsatzgebiet, um die Anwohner und Betroffenen vor Plünderung und unnötigem Hochwassertourismus zu schützen.

Laut Wettervorhersage des Hochwassermeldedienst Rheinland-Pfalz fallen aktuell die Wasserpegel im betroffenen Gebiet. Zudem werden laut Wetterprognose keine weiteren Niederschläge erwartet.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat für den Mittag eine Pressekonferenz und eine Besichtigung der Ortslage Ahrweiler angekündigt.

Freitag, 16. Juli 2021, 19.00 Uhr

Zur aktuellen Lage im Kreis Ahrweiler, an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen teilen die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Technische Einsatzleitung mit (Stand 16. Juli, 19:00 Uhr):

• Nach derzeitigem Stand haben bei der Unwetterkatastrophe 62 Menschen im Kreis Ahrweiler ihr Leben verloren. Es ist zu befürchten, dass weitere Fälle hinzukommen. Darüber hinaus liegt die Zahl der Verletzten aktuell bei rund 360.

• Nach wie vor ist die Zahl der Vermissten hoch, reduziert sich jedoch stündlich. Die gestern genannte Anzahl an Vermissten ist unter anderem auf Mehrfachmeldungen sowie den Ausfall des Mobilfunknetzes und der Stromversorgung zurückzuführen.

• Auch zum jetzigen Zeitpunkt laufen nach wie vor Lebensrettungseinsätze – auch durch den Einsatz von Hubschraubern.

• Das Krankenhaus „Maria Hilf“ sowie das angrenzenden Hospiz in Bad Neuenahr-Ahrweiler muss evakuiert werden. Es besteht keine funktionierende Infrastruktur, die Wasser- sowie die Gasversorgung sind unterbrochen. Über ein Notstromaggregat wird das Krankenhaus derzeit noch mit Strom versorgt. Der Ambulanzbetrieb soll jedoch auch nach der Evakuierung bestehen bleiben.

• Die Einsatzkräfte der Bundeswehr werden massiv aufgestockt. Dazu werden sie unter anderem mit Bergepanzern, Pionier-Einheiten und Hubschraubern ausgerüstet. Weitere Einsatzkräfte der Katastrophenschutzeinheiten und Hilfsorganisationen wurden aus ganz Deutschland nachgefordert.

• Aufgrund des Einsatzumfangs und den benötigten Kapazitäten wird die Technische Einsatzleitung des Kreises Ahrweiler in die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung – ehemals AKNZ – in Bad Neuenahr-Ahrweiler verlegt.

• Wir appellieren eindringlich an alle, sich nicht in Gefahrenbereiche zu begeben und damit sich selbst und die Rettungskräfte in zusätzliche Gefahr zu bringen und/oder Rettungseinsätze zu behindern!

Stand 15.07.2021 – 7.30 Uhr

Aufgrund der Unwetterereignisse bleiben die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Außenstellen der KFZ-Zulassungsstellen heute, Donnerstag, den 15. Juli, geschlossen.

Bürgerinnen und Bürger erreichen die Verwaltung telefonisch unter der Hotline-Nummer 02641/975-0 oder unter der Durchwahl der jeweils zuständigen Sachbearbeiterin oder des zuständigen Sachbearbeiters. Informationen hierzu finden Sie auch unter https://kreis-ahrweiler.de/mitarbeiter/.

Ausgefallene Termine werden möglichst kurzfristig nachgeholt. Die Betroffenen werden durch ihre Sachbearbeiterinnen oder Sachbearbeiter informiert. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf muss aufgrund der Unwetterschäden heute, 15. Juli, ebenfalls geschlossen bleiben. Betroffene werden durch die zentrale Terminvergabestelle RLP informiert und erhalten einen Ersatztermin.

Aktuelle Infos unter www.kreis-ahrweiler.de und auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook, Twitter und Instagram.

Stand 14.07.2021 – 23:15 Uhr

  • Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat Alarmstufe 5 und damit den Katastrophenfall ausgerufen. Dies ermöglicht die Unterstützung durch die Bundeswehr. Entsprechende Kräfte wurden angefordert und sind im Zulauf.
  • Derzeit werden in den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie im Stadtteil Bad Bodendorf alle Gebäude im Umkreis von 50 Metern rechts und links der Ahr evakuiert. Derzeit werden Notunterkünfte eingerichtet.
  • Landrat Dr. Pföhler appelliert an die Bevölkerung: „Bitte bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause und begeben Sie sich gegebenenfalls in höher gelegene Stockwerke. Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto. Die Lage ist sehr ernst. Es besteht Lebensgefahr!“
  • Sämtliche Brücken im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler werden derzeit gesperrt und dürfen unter keinen Umständen betreten oder befahren werden.
  • Hintergrund ist, dass im Bereich der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr Häuser von den Wassermassen zerstört und abgehende größere Trümmerteile sowie Bäume von der Ahr mitgerissen wurden.
  • Alle kreiseigenen Schulen bleiben am Donnerstag, 15. Juli, geschlossen.
  • Der Bereitstellungsraum für zusätzliche Unterstützungskräfte wurde in die ehemalige Ahrtalkaserne in Bad Neuenahr verlegt. Feuerwehr- und Rettungskräfte sind auf beiden Seiten der Ahr positioniert.
  • Der Notruf ist derzeit überlastet. Bitte rufen Sie den Notruf nur in dringenden Fällen an, beispielsweise wenn Menschen in Gefahr sind. Der Schwerpunkt der Einsätze liegt in der Rettung von Menschenleben.

Stand 14.07.2021 – 20:15 Uhr

  • Aktuell ist die Hochwassergefahr an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen sehr groß. Innerhalb der nächsten Stunden ist mit weiteren Sturzfluten und Überflutungen zu rechnen. Aktuell liegt der Pegelstand der Ahr nach Angabe des Hochwassermeldedienstes Rheinland-Pfalz bei 5,09 Meter (Pegel Altenahr – Stand 20:15 Uhr), Tendenz steigend.
  • Die technische Einsatzleitung (Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DRK, Polizei und Verwaltungskräfte der Kreisverwaltung) unterstützt den Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur des Kreises, Michael Zimmermann, der um 17:40 Uhr die überörtliche Einsatzleitung übernommen hat, da Alarmstufe 4 ausgerufen wurde.
  • Aktuell sind mehrere hundert aktive Kräfte im Einsatz.Zusätzlich wurden Einsatzkräfte aus den umliegenden Kreisen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe angefordert. Diese sind in der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung (BABZ, ehemalige AKNZ) zusammengezogen und werden von dort aus für etwaige Notfälle entsandt.
  • Betroffen sind aktuell insbesondere die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr.
  • Die A61 ist in Höhe Beller aufgrund eines Hangrutsches in Fahrtrichtung Koblenz voll gesperrt.
  • Im Bereich der Campinganlage „Stahlhütte“ in der Ortslage Dorsel (Verbandsgemeinde Adenau) und weiteren Anlagen entlang der Ahr (Verbandsgemeinde Altenahr) mussten Personen von Campingwagendächern gerettet werden. Dafür waren Strömungsretter der DLRG Andernach sowie eine Tauchergruppe Lahnstein/Koblenz im Einsatz. Die Rettungseinsätze dauern an. Der Einsatz von Hubschraubern ist wetterbedingt nicht möglich.
  • Aus der Landesreserve RLP wurden 20.000 leere Sandsäcke angefordert. Weitere 10.000 leere sowie 2.000 gefüllte Sandsäcke wurden im Rahmen der Nachbarschaftshilfe aus dem Kreis Neuwied angefordert. Diese sind auf der Anfahrt. THW und Bauhöfe befüllen diese Säcke.
  • Innenminister Roger Lewentz und Landrat Dr. Jürgen Pföhler machten sich am Abend im Krisenstab der Kreisverwaltung ein Bild der Lage. Ihr Dank gilt allen Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK, THW, Polizei, weiteren Rettungskräften und vielen freiwilligen Helfern.
  • Auch das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf ist vom Unwettergeschehen betroffen. Geplante Termine mussten abgesagt werden. Betroffene werden über den Nachholtermin informiert. Die Mitarbeiter sind zurzeit zur Sicherung der Einrichtung noch vor Ort im Einsatz.

Spendenkonto
Stichwort „ Hochwasserhilfe“
KSK Ahrweiler
IBAN: DE 86 5775 1310 0000 3394 57.

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