Kreisverwaltung fördert Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Betriebliche Kindertagespflegestelle feiert ersten Geburtstag

Seit einem Jahr bietet die Kreisverwaltung Ahrweiler ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen wichtigen Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an: die betriebliche Kindertagespflegestelle. Derzeit werden hier fünf Kinder unter drei Jahren von der erfahrenen Erzieherin Ursula Harffen betreut. Der Kreis übernimmt damit eine Vorreiterrolle für andere Verwaltungen in der Region.

„Gelebte Familienfreundlichkeit wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor, wenn es darum geht, Fachkräfte zu finden und zu binden. Dies gilt in Hinblick auf den demografischen Wandel auch und zukünftig verstärkt für die Kreisverwaltung Ahrweiler“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Die betriebliche Kindertagespflegestelle ist neben flexiblen Arbeitszeiten sowie Möglichkeiten der Tele- und Teilzeitarbeit ein weiteres wesentliches Element unserer familienbewussten Personalpolitik. Damit steigern wir zugleich unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“

Vorausgegangen war eine Bedarfsabfrage bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern unter drei Jahren, die auf positive Resonanz stieß. „Für junge Familien werden familienfreundliche Rahmenbedingungen immer bedeutsamer“, ergänzt Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs Soziales. „In enger Abstimmung mit den Beschäftigten, dem Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten ist es uns gelungen, ein nachhaltiges Angebot flexibler, passgenauer, arbeitsplatznaher und qualifizierter Kindertagesbetreuung einzurichten, die den Wünschen und Bedarfen entgegenkommt.“

Die Kreisverwaltung beschäftigt rund 520 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die betriebliche Kindertagespflege der Kreisverwaltung Ahrweiler bietet eine flexible Betreuung für Kinder unter drei Jahren an.

Bild: Ein wichtiger Baustein für die Gestaltung einer familienbewussten Lebens- und Arbeitswelt: die betriebliche Kindertagespflege der Kreisverwaltung feierte ihren ersten Geburtstag. Foto: Bernhard Risse

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.10.2020