Gelbfieber-Impfung bei einer Reise in die Tropen angebracht

Im 11. Teil ihrer Presseserie zur Impfberatung geht die Kreisverwaltung Ahrweiler auf das Gelbfieber ein. Beim Gelbfieber handelt es sich um eine tropische Viruserkrankung.


Die Ansteckung erfolgt durch Stechmücken. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Das Verbreitungsgebiet von Gelbfieber ist das tropische Afrika sowie das tropische Mittel- und Südamerika. Asien, Europa, Nordamerika und Australien sind frei von Gelbfieber.


Der Krankheitsverlauf ist akut, kurz und unterschiedlich schwer. Nach einer Inkubationszeit von 3 - 6 Tagen treten heftige Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit und Erbrechen auf. Komplikationen sind Leber- und Nierenschäden, Blutungen, Herz-, Kreislauf- und Hirnschädigungen, die schließlich zum Tod führen können.


Eine geeignete Schutzmaßnahme bei Fernreisen in die betroffenen Gebiete ist, Mückenstiche durch geeignete Kleidung, abwehrende Mittel und Moskitonetze zu vermeiden. Darüber hinaus steht, so Kreis-Amtsarzt

Dr. Roland Köhler eine wirksame, aktive Impfung zur Verfügung. Eine einmalige Injektion gewährt 10 Jahre Schutz.


Die Gelbfieberimpfung wird jedoch nur von besonders zugelassenen Stellen durchgeführt. Für den Großraum Koblenz ist dies das Ernst-Rodenwaldt-

Institut, Viktoriastr. 11-13, Koblenz, Tel.: 0261/3071344-45.

Im Bereich Bonn impfen: das Hygiene-Institut der Uniklinik Bonn, Sigmund-Freud-Str. 25, Tel.: 0228/2876806, oder die Impfstation des Auswärtigen Amtes, Bonn, Tempelstr. 17, Tel.: 0228/173275-76.


Manche Länder verlangen bei der Einreise die Gelbfieberimpfung als Pflichtimpfung. Vor Reiseantritt ist deshalb eine entsprechende Rückfrage beim Reiseveranstalter zu empfehlen.


Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung steht die Kreisverwaltung Ahrweiler gerne zur Verfügung: Abteilung Gesundheitswesen, Wilhelmstraße 59 (gegenüber Ahrweiler Bahnhof), 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-0. Impfsprechstunde: jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr.

Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 04.09.1997