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Unterschriftenaktion pro Ahrtalbahn: „Dranbleiben“

Die Online-Unterschriftenaktion des Kreises Ahrweiler zur Ahrtalbahn verbucht zwei Wochen nach ihrem Start 2.150 Unterschriften von Bürgern. „Das ist bereits jetzt ein deutliches Votum der Menschen, die sich gegen Kürzungen im Fahrplanangebot auf der Ahrtalbahn aussprechen", erklärt Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der zugleich an die Online-Petition erinnert: „Jetzt heißt es: Dranbleiben und unterschreiben. Wir brauchen starke Stimmen gegenüber der Deutschen Bahn."

Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung auf Initiative des Landrats eine Resolution beschlossen, der sich die Bürger anschließen können. Die Petition findet sich unter www.kreis-ahrweiler.de (auf der Startseite links oben) sowie unter www.facebook.com/KreisverwaltungAhrweiler. Die Sichtweise von Kreistag und Landrat lautet: Weite Teile des Kreisgebietes und vor allem das Ahrtal seien im Berufs-, Versorgungs-, und Freizeitverkehr größtenteils auf den Köln-Bonner Raum ausgerichtet. Umgekehrt stelle der AW-Kreis mit dem Ahrtal einen attraktiven Naherholungsraum für das angrenzende Nordrhein-Westfalen dar. Weniger Personenverkehr und dafür noch mehr Güterverkehr und somit noch mehr Lärm auf der Rheinschiene - das sei völlig inakzeptabel.

Anlass sind Planungen der DB Netz, die den linksrheinischen Streckenabschnitt Hürth - Kalscheuren - Remagen für überlastet erklärt hat. Deshalb erwägt die Bahn unter anderem, dass die Ahrtalbahn (RB 30) über Remagen bis Bonn eingeschränkt verkehren soll, damit mehr Kapazitäten für den Güterverkehr entstehen.


© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.11.2017

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